<?xml version='1.0' encoding='ISO-8859-1'?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/'><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590</id><updated>2007-11-13T10:03:25.518+01:00</updated><title type='text'>Markus Göbel, freier Journalist (Berlin): e-Business + Mobilfunk</title><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/artikel.html'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default'/><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml'/><author><name>Markus</name></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>68</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-59618047472959003</id><published>2006-11-15T12:00:00.000+01:00</published><updated>2007-10-02T12:19:57.339+02:00</updated><title type='text'>01 - Das Magazin der CeBIT-Welt. Winter 2006: Wenn Einstein putzen geht</title><content type='html'>&lt;h2&gt;WENN EINSTEIN PUTZEN GEHT&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;In Japan und Korea, den Hightechnationen Asiens, ist die AUTOMATISIERUNG der HAUSHALTE in vollem Gang. Die ITIndustrie erwartet einen neuen Megamarkt.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Markus Göbel&lt;/p&gt;&lt;p&gt;US-PRÄSIDENT GEORGE BUSH schaut skeptisch, als Albert Einstein ihn begrüßen möchte. Wird die Hydraulikkralle des zwergengroßen humanoiden Roboters seine Präsidentenhand zerquetschen? Die Maschine mit dem Aussehen des 1955 verstorbenen Physikgenies lächelt freundlich, und ihre Computerstimme spricht lippensynchron zum faltigen Knautschgesicht aus Gummi. Gebaut wurde der 1,20 Meter hohe Roboter, den George Bush während des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums im koreanischen Pusan traf, vom Korea Advanced Institute of Science &amp;amp; Technology (KAIST). Mit seinen elektronischen Augen orientiert er sich im Raum. Bis zu 1,25 Kilometer pro Stunde schnell bewegt er sich fort. Als erster Roboter der Welt hat "Einstein" einzeln steuerbare Finger, durch eingebaute Spracherkennung nimmt er einfache Aufträge entgegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;NOCH IST "EINSTEIN" ein Prototyp, aber mittel- bis langfristig könnten er und seine androiden Kollegen zum Standardinventar eines gutbürgerlichen Haushalts gehören. "In 50 Jahren wird fast jeder einen Roboter zu Hause haben, so wie heute fast jeder ein Auto hat", ist Markus Vincze überzeugt. Der studierte Maschinenbauer lehrt als Professor an der TU Wien und leitet das EU-Forschungsprojekt robots@home. "Der Roboter übernimmt alle Aufgaben, die man selbst nicht mag: Aufräumen, Staubsaugen, Kloputzen." Im hightechbegeisterten Südkorea soll diese Zukunftsvision schon schneller Wirklichkeit werden. Nach Schätzungen von Kim Mun Sang, dem Leiter des Center for Intelligent Robotics in Seoul, werden computerbetriebene Heinzelmännchen schon in fünf bis zehn Jahren selbstverständlich sein. Nach den Planungen des Ministeriums für Technik und Wissenschaft soll das ostasiatische Land im Jahr 2020 für 100 Milliarden Dollar Haushaltsroboter produzieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einem groß angelegten Feldversuch werden Ende 2006 rund 1000 Roboter in ausgewählten Haushalten und 40 Kindergärten putzen, sich um Haustiere kümmern und den Kindern Bücher vorlesen. Die Hälfte dieser Hausdiener lässt sich über Mobiltelefone fernsteuern. Der Hausbesitzer kann etwaigen Besuchern von unterwegs über sein Handy die Tür öffnen ? oder die Polizei rufen, je nachdem. Laut Oh Sang-rok, zuständiger Projektleiter im koreanischen Informationsministerium, soll es diese Geräte schon 2007 für weniger als 2000 Dollar zu kaufen geben. Die Maschinen können deshalb relativ billig angeboten werden, weil der Großteil ihrer Software nicht fest installiert ist, sondern bei Bedarf aus dem Internet heruntergeladen wird. "Korea ist bei Haushaltsrobotern ungemein aktiv", kommentiert Professor Vincze ein wenig neidisch. "Da sind fünf Ministerien mit eingebunden."&lt;/p&gt;&lt;p&gt;TECHNOLOGISCH ebenfalls weit vorn, was die kommerzielle Nutzung der Robotik betrifft, liegt Japan, wo der Elektrokonzern Fujitsu schon seit einem Jahr den maschinellen Bürogehilfen "Enon" anbietet. Der zweiarmige Geselle soll in Büros, Kaufhäusern und Flughäfen Menschen beraten, Gäste führen, Objekte transportieren und Sicherheitspatrouillen durchführen. Mit massiver staatlicher Förderung wetteifern etwa 70 universitäre und 30 firmeneigene Projekte um die schnellste Markteinführung. So verkauft Sony schon seit einigen Jahren seinen Roboterhund Aibo und lässt dessen zweibeinigen Spielkameraden Qrio in Kinderprogrammen auftreten. Autobauer Honda nutzt seinen  zweibeinigen Humanoiden Asimo als Werbefigur in Fernsehspots und auf Plakaten. Durch frühzeitigen Verkauf wollen sich Japans Großunternehmen ihren Anteil an einem potenziell riesigen Zukunftsmarkt sichern, denn in den rapide alternden Industriegesellschaften könnten Roboter bald viele Hilfsarbeiten übernehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;DOCH AUCH HEUTE sind schon in vielen Familien intelligente Haushaltsgeräte im Einsatz. So konnte die US-Firma iRobot bereits zwei Millionen ihres Staubsaugerroboters Roomba verkaufen. Im Laden kosten die flunderförmigen Geräte, die selbstständig ganze Räume bis unters Sofa säubern, nur wenige Hundert Euro. "Die Leute ändern ihre Putzgewohnheiten", sagt Greg White, General Manager von iRobot. Nach dem Abendessen bringen sie ihre Kinder ins Bett, während der Roboter den Boden reinigt. In einem Vergleichstest des TÜVs Rheinland zeigte sich jedoch, dass der Roomba, ebenso wie die konkurrierenden Geräte von Electrolux und Kärcher, noch seine Tücken hat. Alle drei hinterlassen Schmutz, besonders in den Ecken und an Teppichkanten. Laut TÜV sind sie eher eine Ergänzung zum Staubsauger.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"DIE FORSCHUNGSAUFGABEN für die Roboterwissenschaftler haben sich in den letzten 30 Jahren kaum verändert", kommentiert Markus Vincze. "Nur heute steht uns eine Million Mal so viel Rechenleistung zur Verfügung." Mit 3,2 Millionen Euro an Fördergeldern der EU und zehn Mitarbeitern entwickelt Vincze einen Haushaltsroboter, dem man seine Wohnung wie einem Gast zeigt. Dazu füttert er den Prototyp James mit Tausenden Fotos von Haushaltsgegenständen, aus denen er wiederkehrende Merkmale extrahiert, die der Roboter später selbst erkennt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Für Menschen ist es selbstverständlich, auf äußere Umstände zu reagieren. Sie denken funktional, also am Ergebnis orientiert", erklärt Erich Rome, Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Autonome Intelligente Systeme. "Roboter hingegen arbeiten bisher objektorientiert." Soll die Maschine einen Stuhl holen, sucht sie nach einer Sitzgelegenheit mit vier Füßen und einer Lehne. Dass ein leerer Getränkekasten denselben Zweck erfüllt, weiß sie nicht. Genau solchen Problemen widmet sich das EU-Projekt robots@home. Der Prototyp, Wert 15 000 bis 20 000 Euro, soll in sechs Jahren ein Zehntel kosten. Bei den großen Erwartungen an das Geschäft mit Haushaltsrobotern verwundert es nicht, dass auch die weltgrößte Softwarefirma ihre Claims absteckt. Das kürzlich veröffentlichte "Microsoft Robotics Studio" soll zur Standardprogrammierumgebung für Roboter werden und den Erfolg der PC-Betriebssysteme wiederholen. "Wir glauben an einen schnellen Erfolg der Robotik", sagt Tandy Tower, General Manager der Microsoft Robotics Group.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;WISSENSCHAFTLER wie der australische Roboterpionier Allan Branch, der 1979 den ersten mobilen Roboter entwickelte und heute Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Denning Branch International ist, sind allerdings skeptisch. Oft schon habe es Prognosen gegeben, wonach sich die Gesellschaft in den nächsten 15 Jahren durch Roboter grundlegend verändern werde. Der tatsächliche Fortschritt sei jedoch immer gering gewesen. Dies resultiere erstens aus den Anforderungen, die in der Robotik höher seien als in jedem anderen technischen Bereich, erklärt Branch. Zweitens seien menschliche Arbeitskräfte bislang immer billiger und vielseitiger gewesen als ihre blechernen Kollegen. ||&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="breaker"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="hr"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;Der Einsatz von ROBOTERN in Heim und Garten macht den Traum vom allzeit bereiten Heinzelmännchen wahr. Eine kleine Bilderreise durch die Haushaltswelten unserer nahen Zukunft.&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;PAPERO Der Partner Type Personal Robot (PaPeRo) von NEC sieht nicht nur niedlich aus, sondern enthält auch die neuesten Bild- sowie Spracherkennungs- und -erfassungstechnologien. Mit seinen nur 38 Zentimetern dient der kleine Roboter PaPeRo als kommunikationsfreudiger "Gesprächspartner", der Personen wiedererkennt und sogar persönlich anspricht, ihnen Nachrichten oder kurze Videobotschaften überbringt. Dank seines benutzerfreundlichen Interfaces kann er als tägliche Hilfe bei einfachen Tätigkeiten im Haushalt eingesetzt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;AUTOMOWER Mit dem Electrolux Automower macht Rasenmähen richtig Spaß, denn man kann sich auf das Zusehen beschränken. Zwar ist er nicht ganz so intelligent wie andere Haushaltsroboter, dafür in Europa aber schon für knapp 2000 Euro im Laden zu haben. Die zu mähende Rasenfläche muss mit einem Begrenzungskabel umgeben werden, das der Automower erkennt. So mäht er nur den abgesteckten Bereich. Sogar mit "Inseln" kommt die kleine Gartenhilfe klar, wenn der Draht um Pflanzen und Blumenbeete herum gelegt wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ASIMO Honda hat mit ASIMO einen zweibeinigen humanoiden Roboter erschaffen, der laufen kann. Dank Gehtechnologie kann ASIMO seine nächste Bewegung vorhersehen und den Körperschwerpunkt entsprechend verlagern. Mit einer Größe von 120 Zentimetern hat er gerade die Statur, um bestimmte Tätigkeiten in der menschlichen Umgebung auszuführen: Lichtschalter und Türgriffe bedienen oder an Tischen und Werkbänken arbeiten. Eine zusätzliche Sprechfunktion erlaubt es ihm, auf ungefähr 50 verschiedene Kommandos und Fragen zu reagieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;CARE-O-BOT I Der Haushaltshelfer Care-O-Bot I, entwickelt im Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, soll pflegebedürftigen Menschen den Alltag erleichtern. Er übernimmt Hol- und Bringdienste und dient als Stütze und Gehhilfe in der häuslichen Umgebung. Bedient wird Care-O-bot I über einen beweglichen Touchscreen. Als eine Art mobile Kommunikationszentrale ermöglicht der Roboter den Zugriff auf Licht, Heizung oder Alarmanlage genauso wie ein Bildtelefonat mit dem Arzt oder Angehörigen.&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2006/11/01-das-magazin-der-cebit-welt-winter.html' title='01 - Das Magazin der CeBIT-Welt. Winter 2006: Wenn Einstein putzen geht'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/59618047472959003'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/59618047472959003'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-116059644090547025</id><published>2006-10-11T21:50:00.000+02:00</published><updated>2006-11-14T12:42:46.816+01:00</updated><title type='text'>Mein Traumprojekt: Hosted Skype-to-SIP (Skype2SIP)</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;i&gt;Die besten Ideen entstehen angeblich aus Faulheit. Jemand hat keine Lust mehr, bestimmte Einschränkungen zu akzeptieren und erfindet etwas, damit er sich die Mühe sparen kann. Mir ging es ähnlich, als ich meine Kommunikationsinfrastruktur ansah: Mehrere Chat-Accounts bei ICQ, MSN, Yahoo und Google, über die man auch telefonieren kann, sowie sechs verschiedene Telefonnummern für Internet-Telefonie (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Voice_over_IP"&gt;Voice-over-IP&lt;/a&gt;) und einen Account bei &lt;a href="http://www.skype.com/"&gt;Skype&lt;/a&gt;.&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Internet-Telefonie funktioniert ganz wunderbar. Meine sechs verschiedenen Rufnummern habe ich aus den unterschiedlichsten Gründen und meine Telefonkosten konnte ich damit fast auf Null senken. Es gibt auch gar keine Verwirrung, weil immer das selbe Telefon klingelt, wenn jemand eine der Nummern anruft. Das Telefon ist an meinen lautlosen Internet-Router angeschlossen und funktioniert auch, wenn mein Computer ausgeschaltet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;Warum können die anderen Kommunikationsmethoden nicht genauso einfach zu bedienen sein?&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Frage brachte mich auf eine Idee:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FRAGE: Was nervt bei Skype am meisten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass man immer online sein muss, um Anrufe zu empfangen. Dies ist nicht mehr nötig: mit &lt;strong&gt;Hosted Skype-to-SIP&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hosted Skype-to-SIP&lt;/strong&gt; ist eine Server-Anwendung. Der Nutzer gibt auf einer Website seine Zugangsdaten zu Skype ein sowie seine häusliche Telefonnummer, auf der er seine Skype-Anrufe empfangen möchte, wenn sein Computer ausgeschaltet ist. Eine Skypein-Nummer, für die man jeden Monat bezahlen muss, wird damit überflüssig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Server loggt sich bei Skype ein und hält den Kontakt zu Skype. Sobald ein Anruf auf die Skype-Adresse des Nutzers eingeht, baut er über das SIP-Protokoll eine kostenlose Telefonverbindung zu der hinterlegten Telefonnummer auf. Das Telefon des Skype-Nutzers klingelt und er kann skypen, obwohl er gar nicht online ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Telefonverbindung vom Server des Dienstes &lt;strong&gt;Hosted Skype-to-SIP&lt;/strong&gt; zum Telefon kann kostenlos sein, weil es in Deutschland Telefonflatrates für SIP-Telefonie gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FRAGE: Was läuft auf dem Server?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Server, der die Skype-Daten und die Telefonnummer entgegennimmt, welche der Nutzer auf der Website angegeben hat, laufen verschiedene &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/VMWare"&gt;VMWares&lt;/a&gt;. Jeder Nutzer bekommt also seinen eigenen virtuellen Computer, in welchem der Skype-Client und der SIP-Client installiert sind. Um die Lizenzkosten für die Software niedrig zu halten, ist das in der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/VMWare"&gt;VMWare&lt;/a&gt; laufende Betriebssystem  immer Linux.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil jedem Nutzer ein komplettes Betriebssystem zur Verfügung steht, können auch andere Dienste implementiert werden: GoogleTalk-to-SIP, MSN-Messenger-to-SIP und sogar Podcast-to-SIP oder Radio-to-SIP. Ausgabemedium ist immer das Telefon des Nutzers, ohne dass er seinen Computer einschalten muss. Die VMWare klinkt sich jeweils in Skype, GoogleTalk, MSN oder den Podcast ein und überträgt den Sound an den SIP-Client, der den Nutzer anruft, sobald er beispielsweise per Skype kontaktiert wird oder sein Lieblings-Podcast aktualisiert wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FRAGE: Ist das technisch überhaupt möglich?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls es Probleme mit der Anbindung von Skype an den SIP-Client geben sollte, dann verwendet man in der VMWare einfach die Open Source Software &amp;quot;&lt;a href="http://www.vsound.org/"&gt;vsound&lt;/a&gt;&amp;quot;. Sie spiegelt dem Skype vor, dass er seinen Sound gerade auf einer Hardware-Soundkarte ausgibt. Im Internet wird &amp;quot;vsound&amp;quot; beispielsweise benutzt, um RealAudio-Streams aufzunehmen, die eigentlich gar nicht mitgeschnitten werden dürfen. Der RealPlayer merkt davon nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FRAGE: Geht das auch in die andere Richtung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ganze funktioniert natürlich auch anders herum: Der Nutzer ruft eine Telefonnummer an und hört dort seinen Lieblings-Podcast oder kann Leute per Skype, GoogleTalk oder MSN Messenger erreichen, ohne dass er dafür seinen Computer einschalten muss. Die Vermittlung zu den einzelnen Services übernimmt ein Menu, das per Spracheingabe oder Telefontastatur gesteuert wird. Beispielsweise heißt es dort &amp;quot;Ihre Skype-Kontakte, die gerade online sind, heißen &amp;quot;mobiliser&amp;quot;, &amp;quot;markus_goebel&amp;quot; und &amp;quot;Echo123&amp;quot;. Drücken Sie 1 um mit dem Skype-Kontat &amp;quot;mobiliser&amp;quot; verbunden zu werden. Drücken Sie 2 um mit dem Skype-Kontat &amp;quot;markus_goebel&amp;quot; verbunden zu werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch diese Funktion ist gar nicht das wichtigste. Das beste ist, dass man immer per Skype erreichbar ist, ohne seinen Computer eingeschaltet zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FRAGE: Lässt sich das um weitere coole Services erweitern?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dadurch, dass für jeden Nutzer eine eigene VMWare eingerichtet wird, ist das System zukunftskompatibel. Alle möglichen kommenden Services können schnell implementiert werden: zuerst Skype, dann GoogleTalk, dann der Podcast und dann immer abgefahrenere Ideen, wie die folgende:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispielsweise wäre es auch möglich, einem deutschen Nutzer einfach eine peruanische lokale Telefonnummer zu besorgen. Dazu müsste nur ein weiterer SIP-Client in der VMWare laufen, der bei einem einem peruanischen SIP-Provider eingeloggt ist. Theoretisch wäre es sogar möglich, jedem Nutzer eine fast unbegrenzte Menge an lokalen Telefonnummern aus verschiedenen Ländern zu besorgen. Anrufe auf den verschiedenen Nummern werden alle zu seinem Telefon durchgeleitet. Der Vorteil: Seine Freunde aus aller Welt können ihn immer schön billig zur jeweiligen Ortsgebühr anrufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FRAGE: Geht aus auch aufs Handy?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber natürlich! Unter geschickter Ausnutzung von Handy-Flatrates wie BASE können auch alle Services auf das Handy umgeleitet werden. Man ist immer per Skype, GoogleTalk und MSN Messenger auf seinem Handy erreichbar, ohne dass man überhaupt ins mobile Internet gehen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FRAGE: Hat Skype denn nichts dagegen, dass sein Skypein-Service damit überflüssig wird?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, wahrscheinlich würde es die Firma Skype ziemlich stören und sie würden versuchen, den IP-Nummernbereich des Servers von &lt;strong&gt;Hosted Skype-to-SIP&lt;/strong&gt; zu blockieren. Doch auch das kann man umgehen: Die VMWares auf dem Server verbinden sich mit Skype über das anonyme Proxy-Netzwerk TOR, so dass jeder Nutzer eine andere IP-Nummer aus einem anderen Land hat. Skype würde also gar nicht merken, dass alle Anmeldungen in Wirklichkeit vom selben Server kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FRAGE: Werden die Leute einfach ihre privaten Anmeldedaten für Skype, GoogleTalk und MSN Messenger auf dem Server von &lt;strong&gt;Hosted Skype-to-SIP&lt;/strong&gt; hinterlegen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall! Sie bekommen ja auch einen super Service dafür. Wer seine Login-Daten für Skype und die anderen nicht preisgeben möchte, der richtet sich eben eine zweite Skype-Identität nur für &lt;strong&gt;Hosted Skype-to-SIP&lt;/strong&gt; ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FRAGE: Wie finanziert sich der Service für den Betreiber des Servers?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Frage lässt sich nicht ganz so leicht beantworten. Auf jeden Fall ist der Betrieb sehr billig, weil er mit Telefon-Flatrates und kostenlosen Software-Lizenzen erfolgt. Andere berühmte Services, wie beispielsweise YouTube, haben die Frage der Finanzierung bisher auch noch nicht geklärt. Sie haben im Vergleich zum hier beschriebenen &lt;strong&gt;Hosted Skype-to-SIP&lt;/strong&gt; riesengroße Server-Kosten für ihr Video-Streaming und fast keine Einnahmen durch Werbung. Trotzdem wird YouTube gerade für 1,6 Mrd. Dollar an Google verkauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Finanzierung des hier beschriebenen Services &lt;strong&gt;Hosted Skype-to-SIP&lt;/strong&gt; könnte durch Werbung erfolgen. Vorzuziehen ist aber der baldige Verkauf an eine andere Firma, die ihn in ihre Gesamtstrategie einbeziehen könnte. Ein Beispiel für einen potenziellen Käufer wäre ein großes Internet-Portal wie MySpace oder web.de. Dort würde der Service dafür sorgen, dass die Nutzer immer wieder auf die Website von MySpace zurück kommen, um ihre hinterlegte Telefonnummer zu ändern oder die in der Abwesenheit eingegangenen Nachrichten abzuhören. Außerdem würde dieser Service, der die Kommunikation extrem vereinfacht, allgemein die Coolness der jeweiligen Portal-Website erhöhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FRAGE: Kann die VMWare wirklich erfüllen, was hier beschrieben wird?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wird sich zeigen. Es muss auf jeden Fall eine Software-Lösung gefunden werden, welche die Brücke vom Skype und den anderen Diensten zum SIP schlägt. Wahrscheinlich muss man nicht einmal VMWare dafür einsetzen, sondern kann auf Lösungen wie &lt;a href="http://www.rsdevs.com/messix.shtml"&gt;MESSiX 1.0&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://w152.ctseuro.com/metadot/index.pl?mid=75&amp;isa=Message&amp;op=show"&gt;CTS All-in-one Server&lt;/a&gt; oder den &lt;a href="http://www.nch.com.au/skypetosip/index.html"&gt;Uplink Skype to SIP Adapter&lt;/a&gt; zurück greifen. Das sind Softwares für IP-Telefonanlagen, die Skype mit SIP koppeln. Man müsste sie nur noch auf einem Webserver installieren.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2006/10/mein-traumprojekt-hosted-skype-to-sip.html' title='Mein Traumprojekt: Hosted Skype-to-SIP (Skype2SIP)'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/116059644090547025'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/116059644090547025'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-114292871619058372</id><published>2006-03-01T01:00:00.000+01:00</published><updated>2006-11-14T12:42:46.659+01:00</updated><title type='text'>01 - Das Magazin der CeBIT-Welt. Frühjahr 2006: Bewegende Bilder</title><content type='html'>&lt;h2&gt;BEWEGENDE BILDER&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Die ersten DVB-H-Fernseh-Handys kommen in Deutschland zur CeBIT auf den Markt. Japan und Korea sind schon weiter. Dort steht das Mobiltelefon im Zentrum eines drahtlosen Lebensstils.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;MATTHIAS OPDENHÖVEL&lt;/strong&gt; ist auf vielen Kanälen zu sehen: auf Viva, ProSieben, Sat.1, Vox, WDR und 9Live. Und jetzt auch auf dem handtellergroßen Bildschirm eines Handys. Der TV-Moderator stellt in diesem Pilotprogramm der Produktionsfirma UFA Fragen zu Shows wie &amp;quot;Herzblatt&amp;quot; und zeigt Ausschnitte aus den Sendungen. Danach erscheinen neben dem kleinen TV-Bild vier Antwortmöglichkeiten zum direkten Anklicken auf dem Schirm. Die Antwort wird sofort per SMS in die Zentrale gesendet. &amp;quot;Mobiles TV ist ein bisschen wie Radio&amp;quot;, sagt Bernd Curanz, Geschäftsführer der Berliner Neva Media, eines Entwicklers mobiler TV-Programme. &amp;quot;Man muss jederzeit rein- und rausschalten können, ohne Angst zu haben, etwas zu verpassen.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;AUSGESTRAHLT&lt;/strong&gt; werden die bewegten Bilder im Standard &amp;quot;Digital Video Broadcasting for Handhelds&amp;quot; (DVB-H), mit dem ein Fernsehempfang auch auf Mobiltelefonen und Taschen-Computern möglich wird. &amp;quot;Damit die Batterien nicht schon vor der Wettervorhersage den Geist aufgeben, reduziert DVB-H den Leistungsverbrauch der Handy-Akkus etwa auf ein Sechstel&amp;quot;, erklärt Professor Ulrich Reimers, Technikchef des Branchenverbands DVB-Forum. Im Gegensatz zum normalen Fernsehen ist DVB-H von Anfang an interaktiv. Per UMTS können die Zuschauer direkt reagieren. So hat Neva um die Serie &amp;quot;Verliebt in Berlin&amp;quot; einen ganzen Shop gebaut, in dem die Fans sofort Merchandising-Produkte der Serie wie T-Shirts oder Schlüsselanhänger ordern können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; 2005 wurden laut Strategy Analytics weltweit bereits 1,9 Millionen Fernseh-Handys verkauft. In Deutschland sollen die ersten Geräte mit eingebautem DVB-H-Empfänger zur CeBIT auf den Markt kommen ? wie das stylische Nokia N92. &amp;quot;Wir setzen große Hoffnungen auf das Handy-Fernsehen&amp;quot;, sagt T-Mobile-Sprecher René Bresgen. Auch die TV-Sender hegen hohe Erwartungen. &amp;quot;Unser Fokus liegt 2006 klar auf dem Mobiltelefon&amp;quot;, erklärt MTV-Geschäftsführerin Catherine Mühlemann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;MOBILES TV&lt;/strong&gt; kann in Deutschland schon in fünf Jahren 450 Millionen Euro Umsatz bringen&amp;quot;, prognostiziert Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Beratungsfirma Goldmedia. Der Vorreiter in Europa ist aber wieder einmal Finnland. Im Heimatland von Nokia läuft bereits das Bieterverfahren zur Vergabe kommerzieller Sendefrequenzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; In den asiatischen Hightech-Nationen dagegen ist Handy-TV schon etabliert. Der Trend geht dort ohnehin zum Hybrid- Handy, das zahlreiche Funktionen in sich vereint: MP3-Player, Digitalkamera, Organizer und eben Fernseher. Dabei verschmilzt es zunehmend mit anderen Endgeräten: Ist das W800i von Sony-Ericsson nun ein Walkman oder ein Telefon? &amp;quot;Generell sind Mobiltelefone dabei, sich zum Online-Computer im Hosentaschenformat zu entwickeln&amp;quot;, antwortet Jan Michael Hess von der Beratungsfirma Mobile Economy. In Japan verkaufen sich Handys mit Satellitennavigation gut. Der zweitgrößte Mobilfunkbetreiber KDDI hat über die Hälfte seiner 21 Millionen Kunden damit ausgestattet. Die GPS-Navigation für Fußgänger ist der Renner in Tokio.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;MARKTFÜHRER&lt;/strong&gt; NTT DoCoMo propagiert einen komplett drahtlosen Lebensstil, in dessen Zentrum Handys mit kontaktlosen FeliCa-Chipkarten stehen. Sieben Millionen Exemplare haben die Japaner bereits verkauft. &amp;quot;Daraus ist ein regelrechtes Ökosystem entstanden, bei dem das Handy als mobile Bezahlungsmethode, Mitgliedsausweis, Zugticket, Hotelschlüssel und mehr dient&amp;quot;, sagt der in Peking ansässige französische Mobilfunkexperte Benjamin Joffe von der Consulting-Firma Plus Eight Star. Die Luftfahrtgesellschaft ANA, McDonald?s, der Videoverleih Geo oder die Spielhallenkette Sega akzeptieren diese Zahlungsform. Auch die meisten Drehkreuze der Tokioter Bahnhöfe sind mit FeliCa-Lesegeräten ausgerüstet. In Korea brachte der Provider SK Telecom im Sommer den Service &amp;quot;1 Millimeter&amp;quot; heraus, dessen Name eine intime Beziehung zum Mobiltelefon verkörpern soll. Auf dem Bildschirm jedes Handys findet sich eine kleine Figur, die von künstlicher Intelligenz gesteuert wird; sie kann der Nutzer zum Beispiel nach dem Wetter fragen, sie berät den Besitzer auch bei der Auswahl neuer Musikstücke. &amp;quot;Wer Langeweile hat, kann mit der Figur sogar chatten&amp;quot;, sagt SK-Telecom-Sprecherin Kim Hye-jin. Und verspricht: &amp;quot;Das ist nie langweilig, weil die Software hoch entwickelt ist.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;h3&gt;WEG VOM FESTNETZ?&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;MOBILFUNKER WIE O2&lt;/strong&gt; bauen die Alternativen zum Festnetz konsequent aus. &amp;quot;Schon heute verzichten etwa 20 Prozent unserer 3,2 Millionen Genion- Kunden vollständig auf den Festnetzanschluss&amp;quot;, sagt Rudolf Gröger, CEO bei O2 Germany. Von den 14- bis 29-jährigen Deutschen können sich laut Emnid immerhin 27 Prozent vorstellen, auf das Festnetz ganz zu verzichten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BEREITS IM JAHR 2009&lt;/strong&gt; wird laut der Gartner-Marktforschung ein Drittel aller Telefonkunden weltweit seine Festnetzanschlüsse gekündigt haben und nur noch mobil oder über Internet telefonieren. Dann sollen 70 Prozent aller Sprachtelefonieverbindungen kabellos sein. &amp;quot;Was die Kunden vom Festnetz zum Mobilfunk lockt, sind nicht so sehr die fallenden Preise&amp;quot;, sagt Klaus von den Hoff von Mercer Management Consulting. &amp;quot;Es ist die ungleich höhere Attraktivität des Mobilfunkangebots, das Technik mit Lifestyle-Aspekten verbindet und Emotionalität erzeugt.&amp;quot;&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2006/03/01-das-magazin-der-cebit-welt-frhjahr.html' title='01 - Das Magazin der CeBIT-Welt. Frühjahr 2006: Bewegende Bilder'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/114292871619058372'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/114292871619058372'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-114293846025494023</id><published>2006-02-23T01:00:00.000+01:00</published><updated>2006-11-14T12:42:46.745+01:00</updated><title type='text'>Wirtschaftswoche 09/2006: Lücken schließen</title><content type='html'>&lt;h2&gt;Lücken schließen&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Die Funktechnik Wimax soll schnelles Internet in jeden Winkel Deutschlands bringen. Die Lösung für ein drängenes Standortproblem?&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn Daniel Prusseit einen schnellen Internetanschluss braucht, muss er sich eine halbe Stunde in die U-Bahn setzen. Der 26-jährige Java-Programmierer packt seinen Laptop und fährt mit der Linie 2 von seiner Wohnung in Berlins größtem Stadtbezirk Pankow zum Sony Center auf dem Potsdamer Platz, wo hunderte Touristen täglich am kostenlosen WLAN-Hotspot ihre E-Mails checken. Manchmal muss er auch mehrmals am Tag fahren, weil die Deutsche Telekom ihm zu Hause keinen schnellen Internet-Zugang per DSL installieren kann. Bereits fünfmal hat er den Anschluss beantragt, doch er wird immer wieder vertröstet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Auf die unfreiwilligen Bahnfahrten&lt;/strong&gt; kann Prusseit bald verzichten. Noch in diesem Jahr will der Funkspezialist Maxxtelekom den bislang nicht mit schnellen Internetanschlüssen versorgten Stadtteil in der Hauptstadt per Funk erschließen. &amp;quot;Pankow ist Internet-Notstandsgebiet, sagt Bastian Bausenhardt, Vertriebsleiter des Netzwerk-Unternehmens  Systemhaus Fischer. Im Auftrag von Maxxtelekom installiert das Unternehmen drahtlose Internetzugänge mit der neuen Funktechnik Wimax und markiert jedes versorgte Haus durch ein Schild &amp;quot;Internet über Funk ist hier verfügbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Maxxtelekom setzt auf eine neue Technik, die schon bald den klassischen DSL-Anschluss ersetzen kann. Wimax, das Kürzel steht für Worldwide Interoperability for Microwave Access, überbrückt die letzte Meile drahtlos. &amp;quot;Wimax ist Luft gewordenes Kupfer, schwärmt Harald Stöber, Vorstandschef des Telefon- und Internetanbieters Arcor, der die neue Übertragungstechnik in einem Pilotprojekt in Kaiserslautern testet. Sogar die Deutsche Telekom tastet sich an die neue Funktechnik heran. 100 Haushalte im Großraum Bonn testen bis Ende März, ob Wimax eine Alternative zum DSL-Anschluss sein kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wimax könnte das größte Infrastrukturproblem des Digitalzeitalters lösen. Über drei Millionen Haushalte in Deutschland fehlt derzeit der Anschluss an das schnelle Internet. Der Grund: Nach 1990 modernisierte die Deutsche Telekom einige Ortsnetze mit Glasfaserkabeln. Was damals als hochmodern galt, erweist sich heute als schwerer Nachteil. Denn DSL funktioniert nur auf Kupferkabeln. Wie im Berliner Stadtbezirk Pankow: Während in den Nachbarbezirken die berliner mit bis zu 20 Megabit pro Sekunde per DSL durch das Internet rasen, kriecht in Pankow die Mehrheit der Haushalte mit ihren Modems fast 400 mal langsamer bei 56 Kilobit pro Sekunde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unternehmen entsteht dadurch ein echter Wettbewerbsnachteil. &amp;quot;Wir zahlten bisher jeden Monat bis zu 300 Euro für den Internetzugang per Telefon, sagt Marco Knoblauch, Geschäftsführer der Maklerfirma Eurix Immobilienservice und des Finanzdienstleisters Versix. Seit fünf Jahren ruft er regelmäßig bei der Telekom an und fragt, wann er endlich angeschlossen werden kann. Jeden Freitag lag sein Server acht Stunden lang lahm, weil er Updates für seine Finanz-Software herunterladen musste. Knoblauch hatte deswegen schon entschieden, die Firma mit elf Angestellten nach Berlin-Mitte zu verlegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Umzugspläne sind wieder in der Schublade verschwunden. Seit Dezember funkt Wimax, und Knoblauch unterschrieb den neuen Mietvertrag. Fürs Internet zahlt er jetzt nur noch eine Flatrate zu 43,99 Euro ? und spürt kaum einen Unterschied zum schnellen DSL-Anschluss. Die technischen Daten können sich sehen lassen: Mit einer theoretischen Reichweite von bis zu 50 Kilometen und einer Datentransferrate von maximal 108 Megabit pro Sekunde übertrifft Wimax alle anderen drahtlosen Internetstandards, wie die in Hotspots gebräuchliche WLAN oder das von den Mobilfunkern eingesetzte UMTS.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Allerdings sind diese Spitzenwerte nur theoretisch verfügbar. Die Bandbreite müssen sich alle Nutzer eine Funkzelle teilen. Außerdem wird die Ausbreitung der Funkwellen meistens durch Gebäude verhindert. &amp;quot;Realistisch sind Übertragungsraten von zwei bis sechs Megabit pro Sekunde sowie sechs bis zehn Kilometer Reichweite, erklärt Jan Wittek, Telekomexperte be der Unternehmensberatung A. T. Kearney.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Leid gewohnten Pankowern reicht das völlig aus. &amp;quot;Im ersten Monat haben wir 500 Aufträge bekommen, sagt Netzwerkexperte Bausenhardt. &amp;quot;Ein Drittel haben wir schon angeschlossen. Die erste Basisstation für ungefähr 100000 Euro steht auf dem Pankower Rathausturm, die nächste soll im Stadtteil Karow errichtet werden. Maxxtelekom kalkuliert mit einem Geschäftspotenzial von 70000 Haushalten und 4000 Firmen allein in dem Nordberliner Stadtbezirk.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Engagement von Maxxtelekom&lt;/strong&gt; soll nicht auf Ostberlin beschränkt bleiben. Die Muttergesellschaft Deutsche Breitband Dienste (DBD) will Wimax bundesweit als Alternative zu DSL einsetzen. &amp;quot;In den kommenden 12 bis 18 Monaten werden wir Maxxtelekom in 40 Großstädten einführen und so viele Netze aufbauen, dass wir damit zwei Millionen Haushalte versorgen können, kündigt DBD-Geschäftsführer Fabio Zoffi an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der 37-jährige Venezianer sicherte sich bereits 2002 die dafür notwendigen Funkfrequenzen aus der Konkursmasse des insolventen Funknetzanbieters Star 21. Mit den Frequenzen, die ungefähr 25 Prozent von Deutschland abdecken, könnte Zoffi zum größten Wimax-Betreiber in Deutschland aufsteigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erst im Laufe dieses Jahres werden weitere Lizenzen vergeben. Kurz vor Weihnachten startete die Bundesnetzagentur das erste Vergabeverfahren für Frequenzen im Wimax-tauglichen Bereich von 3,5 Gigahertz, das noch bis Ende Februar läuft. Ein Bietergefecht wie bei der UMTS-Auktion erwarten Experten nicht. Denn erstmals können die Telefongesellschaften selbst entscheiden, in welcher Region sie Wimax einsetzen wollen. Falls es in einem Gebiet mehr Bewerber als Lizenzen gibt, sollen sie einvernehmliche Lösungen finden. Nur wenn die Antragsteller sich nicht einigen können, entscheidet eine Versteigerung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf diese Weise hält der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, die Lizenzkosten extrem niedrig. &amp;quot;Bei einer zugeteilten Bandbreite von 14 Megahertz und einer Fläche des Versorgungsgebietes von beispielsweise 100 Quadratkilometern beträgt die Zuteilungsgebühr 2000 Euro, rechnet Kurth vor.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die beiden größten deutschen Festnetzbetreiber, T-Com und Arcor, wollen allerdings erst noch die Ergebnisse ihrer Pilotprojekte in Kaiserslautern und im Großraum Bonn abwarten. Für Anbieter wie Kabel Baden-Württemberg und einige regionale Telekomgesellschaften sind allerdings auch Frequenzen in ihrem Verbreitungsgebiet interessant. &amp;quot;Das Problem ist, das die Wimax-Anbieter nie sicher sein können, ob die Telekom ein Gebiet tatsächlich erst 2008 mit DSL versorgen wird, sagt Thorsten Wichmann vom Berliner Marktforscher Berlecon.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kunden müssen dann weiter auf das schnelle Internet warten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;markus göbel&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2006/02/wirtschaftswoche-092006-lcken-schlieen.html' title='Wirtschaftswoche 09/2006: Lücken schließen'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/114293846025494023'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/114293846025494023'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-113921269211340168</id><published>2006-01-20T17:57:00.000+01:00</published><updated>2006-11-14T12:42:46.589+01:00</updated><title type='text'>WiMax soon big in Asia?</title><content type='html'>&lt;h2&gt;WiMax soon big in Asia? Another interview with wireless expert &lt;a href="http://www.plus8star.com/" target="_blank"&gt;Benjamin Joffe&lt;/a&gt;, based in China.&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Benjamin says: My most challenging journalist Markus G&amp;ouml;bel (&lt;a href="http://www.markusgoebel.de/" target="_blank"&gt;www.markusgoebel.de&lt;/a&gt;) asked me this time to contribute some ideas on WiMax.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Actually, I must admit that I did not know that much and committed some time to learn about it last week. It turns out that WiMax might be not only big, but also quick, especially in China, India (where wireless is easier to deploy than fixed lines), South Korea (where they already developed an add-on tech on WiMax) and Japan (where new entrants in the mobile space are using this technology). Find below the questions, then my answer.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;What is so great about Wimax?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Where will this all develope to?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;In Germany we see the first implementations of fixed Wimax. Whatis already possible in other parts of the world?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Has Wimax to deal with competition? Some see it as good but alate starter against UMTS and DSL and WiFi.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Who are the main drivers behind Wimax? What is Intel's strategy?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Do you have market numbers on Wimax?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;What about Wimax in China? I heard about a specially fastrollout because they don't have the other (old) telephone andDSL infrastructure yet.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;div class="hr"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. What is so great about Wimax?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;As stated by Intel &amp;quot;WiMAX is all about delivering broadband wireless access to the masses&amp;quot;. WiMAX offers greater speed, larger coverage than WiFi and also answers its QoS and security issues. In addition, the 802.16 Revision E standard, approved in December 2005 by the IEEE includes mobility, which is not supported by WiFi. Last, carriers are often able to deploy networks much faster and less expensively with broadband wireless than with DSL or T1, especially where the required copper or fiber infrastructure is not available.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. Where will this all develop to?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Many carriers are considering deploying WiMax as &amp;quot;hot zones&amp;quot; in combination with WiFi (&amp;quot;hot spots&amp;quot;) or 3G technologies. In a broader picture, this might lead to &amp;quot;broadband everywhere&amp;quot; offers for mobile phones, computers, PDAs, portable consoles and multimedia players (PMP), but also connecting car navigation systems, machines (vending machines or others), to achieve a fully networked environment. Many new services and business models should emerge as a result, hopefully to make life easier.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. In Germany we see the first implementations of fixed Wimax. Whatis already possible in other parts of the world?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fixed WiMax is like a wireless version of DSL or Cable modem broadband connection. It is especially interesting for countries having large areas to cover with broadband and limited existing infrastructures. In the case of developed countries there would be an even stronger interest in the mobile version.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- In Japan, the company Yozan, a new entrant in mobile communications, launched a commercial fixed WiMax network in December 2005 in the Tokyo area with about 1,000 stations, and plan to expand to 8,000 within 6 months.BB Mobile (a Softbank subsidiary and another new entrant in the mobile space) is working on mobile WiMax and plan to solve the handover between W-CDMA, W-LAN.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- In South Korea, Korea Telecom, SK Telecom and Hanaro Telecom plan to introduce commercial WiBro South Korea in mid-2006 (Wireless Broadband, WiBro is South Korea?s version, built on WiMax), the service is to be accessible to laptops, PDAs and mobile phones. On the supplier side, Intel, Samsung and LG are involved.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Here are some other implementations in Asia (Source: Lehman Brothers research)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Country/Operator/Technology/Status&lt;br&gt;*Cambodia*&lt;br&gt;CamShin / Pre-WiMAX Proprietary / Deployed&lt;br&gt;*China*&lt;br&gt;China Netcom / Pre-WiMAX Proprietary / Deployed&lt;br&gt;China Unicom / Pre-WiMAX Proprietary / Deployed&lt;br&gt;China Telecom / Pre-WiMAX Proprietary / Deployed&lt;br&gt;*Malaysia*&lt;br&gt;Maxis / TD-CDMA / Trial&lt;br&gt;*India*&lt;br&gt;Bharti / WiMAX / Trial&lt;br&gt;BSNL / WiMAX / Trial&lt;br&gt;Reliance Inforcomm / WiMAX / Trial&lt;br&gt;VSNL / WiMAX / Trial&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Note: what is called &amp;quot;Pre-WiMax Proprietary&amp;quot; are implementations using technologies before their certification and consequently slightly different from the standard, but in many cases able to evolve towards it.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4. Has Wimax to deal with competition? Some see it as good but alate starter against UMTS and DSL and WiFi.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Each technology has its problems and advantages and are sometimes complementary. When deploying a broadband infrastructure there is cost, coverage, speed, etc. and WiMax fares much better than DSL, WiFi or UMTS in some situations. WiMax will likely compete with cellular in some areas, but mobile carriers might also turn to it to reduce congestion in their networks.&lt;br&gt;Qualcomm's acquisition of mobile broadband vendor Flarion Technologies in August 2005 will offer a competing solution for wireless broadband. Flarion's Flash-OFDM (fast low-latency access with seamless hand-off) has been trialed by several carriers and could prove a strong challenger.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;5. Who are the main drivers behind Wimax? What is Intel's strategy?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Several manufacturers, notably Intel Corp., Motorola Inc. and Nokia Corp., are working on the technology, Intel being its strongest backer. Intel's strategy is pretty straightforward: developing chips to address all of the multiple broadband wireless technologies.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;6. Do you have market numbers on Wimax?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ABI Research forecasts that roughly 3.7m users, or some 40-45% of the world?s fixed WiMAX users, will be based in Asia by 2009. With less entrenched interests, there should be a rapid market adoption rate (1-2 years) of wireless broadband technologies in Asia relative to other markets (3-5 years.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;I believe ABI Research's figures completely underestimates South Korea where some predict WiBro will have 10 million subscribers by the time it covers all of Korea's major cities in 2008 (out of South Korea's 48 million population)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;7. What about Wimax in China? I heard about a specially fastrollout because they don't have the other (old) telephone andDSL infrastructure yet.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;China has a very strong interest in WiMAX for three reasons:&lt;ul&gt;&lt;li&gt;China wishes to support the future leading technologies&lt;/li&gt;&lt;li&gt;There is a giant potential market for wireless access in China&lt;/li&gt;&lt;li&gt;China has wide rural areas, and WiMAX has a strong advantage there over other wired or wireless systems.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also, many telecom carriers are interested in rolling-out wireless services,and not all will be granted a 3G license. As a result, they are all looking into alternative solutions or ways to combine with 3G.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;China Telecom, the leading fixed-line provider has a &amp;quot;Pre-WiMAX&amp;quot; network&lt;li&gt;China Mobile and Unicom have teams working on blending WiMAX and 3G&lt;/li&gt;&lt;li&gt;China Railcom is planning to use a blended WiMAX and WiFi network using its fixed lines if they cannot get a TD-SCDMA license&lt;/li&gt;&lt;li&gt;China Satcom wishes to leverage its extensive backbone and would use Wimax, WiFi for VOIP&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;China Netcom, China Unicom and China Telecom already have a &amp;quot;Pre-WiMAX&amp;quot; network deployed in some test locations like Dalian, Chengdu and parts of Beijing.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Further, representatives of China?s Mobile Internet Application Protocol Special Group suggested that from 2007 to 2010?as many as 300 cities could deploy WiMAX, with more than 200,000 corporate and residential users taking advantage of the service.&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2006/01/wimax-soon-big-in-asia.html' title='WiMax soon big in Asia?'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113921269211340168'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113921269211340168'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-113449633716274614</id><published>2005-12-13T18:51:00.000+01:00</published><updated>2006-11-14T12:42:46.429+01:00</updated><title type='text'>Asian mobile services bring more experience to Western markets</title><content type='html'>&lt;h2&gt;Asian mobile services bring more experience to Western markets&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;An interview with Benjamin Joffe, who has been living the mobile reality in China, Japan and South Korea for the last six years.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Benjamin Joffe is CEO of the research company [+8*] (&lt;a href="http://www.plus8star.com/" target="_blank"&gt;http://www.plus8star.com/&lt;/a&gt;) and consults on mobile and Internet business, covering China, Japan and South Korea. He started as a technology consultant for Jitex in Paris and Tokyo in 1999. In 2001, he becomes licensing manager for France Telecom R&amp;D in Japan and then works as an analyst on Japanese and Korean mobile markets. In 2003, he becomes an independent consultant before founding [+8*] in 2005&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Benjamin holds a Msc in Engineering from the Ecole Centrale de Lyon, France, and a Msc in Acoustics from the University Claude Bernard, Lyon, France. He also participated in the European Commission's Executive Training Program in Korea. Benjamin speaks Japanese, Korean and Mandarin and lived a total of 6 years in the three countries.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Interview by Markus G&amp;ouml;bel (&lt;a href="http://www.goebel.net/"&gt;http://www.goebel.net/&lt;/a&gt;)&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;We know you as long term expert on the mobile phones markets of Japan and Korea and co-author of the report &amp;quot;MOBILE MUSIC - BEST PRACTICES FROM JAPAN AND KOREA: The future of Ringtones, Real Tunes, Ringback Tones and Full-Length Song Services from the World's Most Advanced Markets&amp;quot; with Vectis International. But recently you founded your own company in China. What is it about?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;I founded [+8*] earlier this year and spend most of my time in Beijing, China. [+8*] focuses on providing business consulting about the Chinese, Japanese and South Korean Internet and mobile markets.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Our customers are mostly foreign companies who want to understand why some mobile and Internet services are successful, to adapt the best practices in their own markets, or find partners. We also work in the other direction with local companies who look for partners to reach foreign markets or bring foreign services to their own. Last, we do various works like consult on PR, branding, investment, all in the mobile and Internet fields.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;What are the latest technology developments in the Asian mobile market?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;In Japan the most interesting aspect in my opinion is the rolling-out of what NTT DoCoMo calls the &amp;quot;lifestyle infrastructure&amp;quot;, following the &amp;quot;voice communication infrastructure&amp;quot; and the &amp;quot;IT infrastructure&amp;quot;. The key elements of this are the FELICA contactless IC chip technology and its EDY and SUICA applications, and the thousands of convenience stores, rental shops, retail stores, restaurants, train stations, etc. where you can use them. This is about creating a complete ecosystem where mobile acts as payment method, train pass, membership card, etc. Already over seven million Felica-enabled handsets are in circulation. That is about 15 per cent of DoCoMo's users, and just starting for other operators).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Korea the most interesting services are in my view what SK Telecom is doing with mobile music and their &amp;quot;MelOn&amp;quot; service. This deals directly with the rights associated with music instead of just selling a digital file. For instance, if you pay for a song, you are able to stream or download it on your PC in one format, on your phone in another via the network, and transfer it to one music player, for instance. They also started an &amp;quot;all you can eat&amp;quot; payment for a monthly fee, which was apparently replicated by Yahoo! a few months later. This is an entirely new approach to mobile music, which is much closer to what music is and what users want.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Another one that is truly cutting edge is SK Telecom's &amp;quot;1 millimeter&amp;quot; intelligent agent. This service is somewhat comparable to NTT DoCoMo's &amp;quot;iChannel&amp;quot; service: a combination of push and pull content personalized and sent timely, to which SK Telecom added the South Korean expertise in avatars and interaction.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Which is the craziest feature you know in a mobile phone?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;We need to distinguish here &amp;quot;feature&amp;quot; and &amp;quot;service&amp;quot;. Feature would be a piece of hardware or software enabling - or not - a service. A camera is a feature, but services associated are: MMS, bar-code recognition, games using it, etc. GPS is another one and services are: navigation, friends finder, LBS games, etc. Very often, a new feature is added but the service behind it is non-existent or offers a poor user experience, disappointing them with it.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;There are three things I am fond of at the moment:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;SK Telecom's intelligent agent service called &amp;quot;1 millimeter&amp;quot; - because it's really that close to you.&lt;/em&gt;&lt;br&gt;From a distance you can mistake it for an advanced &lt;em&gt;Tamagochi&lt;/em&gt;, but it actually combines sophisticated research in two key domains: interaction design and personalization. As a result, it is a sort of useful and entertaining &amp;quot;daily advisor&amp;quot; connected to whatever other service or database that might be useful to users. The role of the agent is to provide only what is useful to you, and only when you need it.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Newt Games' &amp;quot;Mogi&amp;quot; service with KDDI in Japan&lt;/em&gt;&lt;br&gt;This is a location-based community game in Japan which has been running for over two years but is still at the forefront of innovation. Position gives an unequaled sense of reality and &amp;quot;connection&amp;quot; to other users, which appeals to a larger audience than the usual games. You could call it a mobile social networking service as well, and many other things.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Motion sensor in mobile phones&lt;/em&gt;&lt;br&gt;I saw it in Korea on a Pantech phone - now Korea's second largest and fast growing manufacturer, front of LG Electronics. I was not too enthusiastic about this feature because NTT DoCoMo in Japan released a far-fetched golf game where you swing the phone and look crazy or at best like a geek. My view changed radically after trying a very plain shoot-them-up game in Korea where you move the handset instead of using the keypad to pilot your ship. This innovative way of playing gave added a lot to an otherwise very basic game. Especially, I think the input method in phones need a breakthrough and the motion sensor might just be it. It brings something useful and fun in mobile interfaces, like navigating the phone menu by just twisting your wrist. Properly combined with one-click selection, it allows very easy and fast navigation. Something closer to Tom Cruise&amp;#146;s browsing images in &amp;quot;Minority Report&amp;quot; than to an old-style typewriter. It sounds weird at first, but everybody laughed at the Japanese typing messages on tiny phones in 1999 and the world is now doing it.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;To look even further, the other limitation to phones after the input is ... the output, namely the display. Using a screen is a bit problematic as you want it tiny enough to fit in your pocket, but large enough for easy reading. For this, different eye-mounted displays I tried in Japan and Korea looked very promising: half-mirrors on glasses, or an half-an-inch screen front of one eye. They solve the problem of screen size entirely as they can provide today the equivalent of a 12 Inch display in front of you. Technology is almost mature, but the cost is still high, so I don't see this having a significant presence in the market before at least five years.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Just think about it: navigation through motion sensor - maybe a ring? Or eyesight tracking, which is used extensively to measure efficiency in advertising already, and display within your sunglasses. That sounds a bit &amp;quot;Cyberpunk&amp;quot;, but this is already possible today. Any kid playing with this would master it in 10 minutes, just like teens now don't need to look at their phone to type messages. It might take a couple hours for you and me. However, the ones making these type of decisions are usually those who always need to look at their computer's keyboard to type...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Which features do really make sense to a mobile phone?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Anything bringing value to its user! Appraising this value is very difficult, though, and even users often change opinions before and after trying new services or functions.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Among the obvious ones:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Music player function. This is already a standard in Korea and becoming one in China and Japan, with different Digital Rights Management and service ideas. Most markets are too immature for over-the-air distribution and there are widespread worries among record companies. But the situation will improve and show that digital distribution of music creates more value than it destroys. After some bleak years, South Korea's music market is now bigger online than offline, for a total value superior to the era before Peer-to-Peer.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Credit cards are technically easy to include in mobile phones once security issues are addressed. A credit card is just a 16 digits code, a date and a 4-digits PIN. This would be very useful for &amp;quot;macro payments&amp;quot; while micro ones could be handled on the phone bill or a separate credit.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;GPS: after using KDDI's &amp;quot;EZ Navi Walk&amp;quot; in Japan, I also found GPS great, and many unique and exciting services apart from navigation can be built around it. Most people associate GPS with something technical, or unreadable tiny maps, or fear about the privacy of their location (&amp;quot;GPS mugging?&amp;quot;). Once those fears are dealt with properly, there is no coming back after trying once, because it is so simple.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Also, some feature become far more attractive in combination: Think of camera + Bluetooth or W-LAN - transferring your pictures in an instant to your computer or to another phone. Or within a developed environment, for instance: contactless IC card and public transport. It is very likely that new features not connected to services or some sort of IT or content infrastructure will have less appeal from now, as the most obvious ones are already there.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Which features are just stupid?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;I used to mock some features to finally be proved wrong after trying them, or after they mature. High price, wrong business model, restricted function or clumsy interface can easily make a good idea become stupid. Motorola's ROKR mobile phone is an example of this.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;As a result I don't think any feature is stupid &lt;em&gt;per se&lt;/em&gt; but some might not be properly included in an environment: What is the use of Bluetooth in your phone if your PDA or computer is not enabled? What about videophone if nobody else has one? You will find the feature useless until half of your friends get it. In many cases, the value of some functions increases with their spread and their use &amp;quot;outside the box&amp;quot; and reaching a &amp;quot;tipping point&amp;quot; where it becomes a must-have.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;To talk about some features whose market is not yet clear and sound funny:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;In Japan, Fujitsu released several phones with DoCoMo including a fingerprint recognition technology, used to unlock the phone.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Casio released a waterproof handset for KDDI, so those who drop their phone in the toilets are now safe. It also includes an electronic compass which can be used in combination with GPS navigation to orientate the map.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vodafone also included this infamous &amp;quot;dog barking recognition&amp;quot; function named bowlingual, that one Korean carrier launched as well.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Some &amp;quot;well-being&amp;quot; phones with health-related features hit Korea since last year, with functions such as evaluation of body fat, anti-germs coating, gyroscope to measure movement and burning of calories while walking, hiking, etc. Another recent phone has an alcohol sensor embedded. You blow on it and it gives an indication of your alcohol level. Health-related functions do make sense, but the first ones to appear are mostly surfing the Korean health trend and are quite funny.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Will the mobile phone replace all other mobile devices like Pocket PC, iPod and even cameras? &lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Several mobile phone devices already have capacities similar to the main functions of PDAs and music players, and their lenses and optical zooms have a quality comparable to middle-range digital cameras. So the replacement of all those devices by an all-in-one handset is already possible and will happen when 3-megapixels cameras will become a must-have feature for mass-market phones.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;On the other hand: For PDAs, it is possible that they become phones with Voice-over-IP capabilities, while at same time some phones become like PDAs. You might also ask when you will be able to use your phone as credit card, small change, subway pass, magazine, key and even TV as trends indicate in Japan and Korea.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Where are the limits of this development?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Limit is when users do not see enough value for money. Developments are now more about how to create or transfer new value from somewhere else and add the convenience of mobility and network to it. Mobile phones are unique as the value perceived by users encompasses not only communication but a sense of security, comfort, fashion, entertainment, and emotional values. Your car, your credit card and your computer combined do not reach this.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Do the customers want this? Is there a difference in the needs of the customers and of what the companies want to sell them?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;I don't think customers have a clear idea of what they &amp;quot;want&amp;quot;. Also, the experience they will eventually have with a new feature will likely be quite different from what they imagined. Especially, convenience and emotional aspects are very often misestimated.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Another point is that consumers, carriers and manufacturers have conflicting agendas:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Carriers want to win and retain subscribers&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Manufacturers want to sell their hardware&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Users want value for money&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Those objectives are often reflected in short-term vision and hype of doubtful hardware features, over the development of services. The fact is, it is much easier to sell a phone saying &amp;quot;it has a three megapixels camera&amp;quot; than explaining about a new service. Operators and manufacturers have to deal, like anybody selling things, with shoppers' short attention span. So they go the easy way and end up not developing and educating users about services, which slows down the service market expansion and only fuel the hardware fever. As far as I know, Japan and Korea are the only countries where some services have become an important selling point, but I expect other countries to follow at their own pace.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Are we seeing a &amp;quot;feature overload&amp;quot; in mobile phones? Do the customers really want this? &lt;/strong&gt;&lt;br&gt;The feature overload is a result of their marketing easiness and fierce competition. Customers buy them mostly to not &amp;quot;fall behind&amp;quot; and look good. Really useful but less glamorous services will probably never outsell shiny hardware, but the life of good services is much longer than ever-changing handsets.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;I also see a trend in phones specifically targeting new categories of people, like seniors, phones for females or for young kids. This often goes with a specific design, with which they can look good, and functions or services related to their lifestyle. In Japan there is Tu-Ka, a carrier that almost never appears in English press coverage despite its 3.5 million subscribers. It had a tremendous success with a &amp;quot;simple phone&amp;quot; very easy to use for seniors, that was copied recently by NTT DoCoMo, more than a year later!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;What makes this recent &amp;quot;feature overload&amp;quot; possible? Is there a new chip or new technology that is responsible? &lt;/strong&gt;&lt;br&gt;I don't know if there is one specific breakthrough to point at. Chips for mobile phones are improving all the time and phones today are like small computers or game consoles. Some have dual chips to handle all the new processing in addition to the communication part. Also, some elements that were like separate software or processes are now included within the hardware to increase performances and add new features. We talk today about mobile OSes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;But on a business side, &amp;quot;feature overload&amp;quot; is possible because:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Mass market and innovation drive prices down and performances up&lt;/li&gt;&lt;li&gt;The market is very competitive and some features - even the ones useless for the majority - have been declared &amp;quot;must have&amp;quot;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Users end up paying for them through their phone bills&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Are there &amp;#150; maybe &amp;#150; differences in between what Europeans and Asians customers want? Maybe Asians want more features? &lt;/strong&gt;&lt;br&gt;In most cases, people buy features because they are there. Many features appear in Japan and Korea because they have many local manufacturers in a highly competitive market serving very few carriers. Also, carriers are deeply involved in the technical and services roadmaps so it accelerates the whole process. Manufacturers try out new features to make a difference. Some work, some don't. The situation is very different from Europe where only a handful of very strong players share the market and have to serve dozens of carriers to reach the same volumes and has to rely on a &amp;quot;catalog&amp;quot; rather than a &amp;quot;custom&amp;quot; strategy.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;On the consumer side, hype, &amp;quot;social status&amp;quot; and me-too behaviors make features a standard. In highly concentrated areas like Tokyo, Seoul, Beijing, etc., word-of-mouth and information spreads at a very high speed and fashions come, then stay or go. Those which stay are very likely to encounter a similar success in Western countries, such as text messaging, ringtones, logos, color screens, flip phones, cameras, games, ringback tones, GPS navigation, contacless payment, etc. All those were laughed at when introduced or dismissed as &amp;quot;Asian gadgets&amp;quot; and are now self-evident. Schopenhauer would love it.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Which technology is better for mobile TV? DVB-H or DMB?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;I am not deep into technological issues for mobile TV and not familiar with the standards and their backers. I don't think this will make a significant difference for the consumer. Korea and Japan use DMB. To makes things more complicated, KTF in Korea is apparently also considering Qualcomm's MediaFlo technology as the DMB effort relies mostly on SK Telecom.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;What is more interesting is to see how S-DMB (satellite) and T-DMB (terrestrial) will compete. Korea is already very advanced in as thousands of handsets are already on the market. But this is more of an investment for operators and broadcasters as the price of the handsets make them out of reach of the average customer. In October, there were already about 20.000 subscribers to the T-DMB service. Quality is quite appealing and without a doubt mobile TV is going to be big.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eventually, mobile digital TV would not mean a TV per household but a TV per person, always with the user, and with a back channel using the wireless network. This will allow a lot of old and new business models to be applied once the audience is there. The Korean consortium TU Media estimated that they would need two million handsets in circulation to start to be taken seriously by announcers. Interestingly, the mobile does not seem to compete so much with the standard TV, but more with other mobile content like games, etc for the mobile users' attention.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;What are the latest market numbers?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Japan and Korea are still the world's most advanced mobile markets and South Korea is also the world's most mature broadband country. But China is already a behemoth in mobile, with 380 million users, and Internet: 100 million users of which 50% use broadband. And it grows at a fast pace.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Japan has 40 per cent of 3G penetration and Korea about 85 per cent. As a reference: Vodafone reported recently having five million 3G users, two million of them in Japan, out of 170 million users. Considering the handset replacement rate, Europe will need at least three years to reach the same penetration as Japan combining EDGE and W-CDMA users.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Japanese and Korean Operators are offering flat-rate data plans to enable the spread of rich content making use of their 3G networks, dragging up the average ARPU as users get more experience and use some new attractive services. Messaging is now only a small part of the operators' data revenues, less than five per cent in Japan and less than 25% in Korea. However the data revenues are representing about 25% of the total ARPU, which shows real services and widespread usage developed. As an example, the Japanese mobile music market was worth about one billion Euros in 2004-05 representing two billion polyphonic ringtones, 200 million hi-fi ringtones and a new full-song service already sold 20 million songs in 10 months.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;The markets are much more mature. Only five per cent of users are prepaid in Japan and Korea, versus an average of fifty per cent in Europe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Thanks to the very strong control that Japanese, Korean and Chinese carriers have on the mobile value chain, it is way easier for them to deliver a consistent user experience and roll-out efficiently new services. Most Western carriers do not have the same muscle due to markets fragmentation and over-dependence on powerful manufacturers. However, they have lots of room to offer something unique to their users and can make use of the best of Asia for that!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Benjamin Joffe&lt;br&gt;CEO - [+8*] - www.plus8star.com&lt;br&gt;Mobile and Internet Business Consulting&lt;br&gt;China, Japan, South Korea&lt;br&gt;Tel: +86 137 1880 3321 - Skype: benjamin0123&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2005/12/asian-mobile-services-bring-more.html' title='Asian mobile services bring more experience to Western markets'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113449633716274614'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113449633716274614'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-113493671023666569</id><published>2005-10-05T01:00:00.000+02:00</published><updated>2006-11-14T12:42:46.513+01:00</updated><title type='text'>promotion BUSINESS 5/2005: Online-Marketing: Auf dem Weg zum nächsten Boom?</title><content type='html'>&lt;h1&gt;Online-Marketing: Auf dem Weg zum n&amp;auml;chsten Boom&lt;/h1&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Die Online-Werbung hat sich in den letzten Jahren &amp;#150; im Vergleich zum Werbemarkt f&amp;uuml;r klassische Medien &amp;#150; &amp;uuml;berdurchschnittlich gut entwickelt. Der Markt f&amp;uuml;r Banner-, E-Mail-Werbung und bezahlte Suchergebnisse wuchs zuletzt in jedem Quartal zweistellig. Gute Aussichten f&amp;uuml;r Online-Vermarkter, die Website-Betreiber und Werbekunden gegen Geb&amp;uuml;hr zusammenbringen.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Im Jahr 2005 hat sich auch in diesem Segment l&amp;auml;ngst die Spreu vom Weizen getrennt. Der Markt konzentriert sich nur noch auf einige gro&amp;szlig;e Player. Die verbliebenen Vermarkter bereiten sich auf den n&amp;auml;chsten gro&amp;szlig;en Boom vor. Wir sprachen mit Ben Regensburger, 41, Managing Director International bei DoubleClick Digital Advertising Solutions. Er sagt, dass die Zukunft des Online-Marketing gerade erst begonnen hat.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Herr Regensburger, die Branche legt wieder sehr gute Umsatzzahlen vor. Ist Online-Marketing nach wie vor ein Boom-Markt?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf jeden Fall. Jetzt sogar noch mehr als fr&amp;uuml;her. Allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr 157 Prozent mehr Online-Anzeigen gebucht als im Vorjahr, besagt die neue Studie &amp;quot;Online-Werbelandschaft in Europa&amp;quot; von E-Consultancy und DoubleClick. Die Internet-Werbem&amp;auml;rkte von Deutschland, Frankreich und Gro&amp;szlig;britannien wuchsen um 70 Prozent. Wobei allein diese drei L&amp;auml;nder schon die H&amp;auml;lfte der Online-Werbung in Europa generieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie stark ist das Wachstum der Branche? Ist das ein Trend, der anh&amp;auml;lt?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da k&amp;ouml;nnen Sie sicher sein. Immer mehr Werbungtreibende setzen ihr Budget gezielt im Internet ein. Besonders in den USA beobachten Analysten einen ph&amp;auml;nomenalen Aufschwung und sagen f&amp;uuml;r die Zukunft noch gewaltigere Zuw&amp;auml;chse voraus. Vergangenes Jahr lagen die Ums&amp;auml;tze der Online-Werbung nach Erhebungen des Branchenverbandes IAB bei 9,6 Milliarden Dollar, was einem Plus von 32 Prozent im Vergleich zu 2003 entspricht. In f&amp;uuml;nf Jahren soll diese Zahl laut Forrester Research bei 26 Milliarden Dollar liegen. Auch in Deutschland h&amp;auml;lt der positive Trend an. Der Onlinewerbemarkt konnte im ersten Quartal 2005 schon wieder um 17,1 Prozent auf 78 Millionen Euro wachsen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie kommt es, dass sich der Online-Markt so gut entwickelt?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das liegt zum einen an der hohen Bedeutung, die Konsumenten dem Internet beimessen, egal ob z. B. f&amp;uuml;r den Einkauf oder zur Informationsrecherche. Zum anderen k&amp;ouml;nnen Online-Werbungtreibende ihre Zielgruppen direkt und ohne gro&amp;szlig;e Streuverluste ansprechen. Dies dokumentieren die mittlerweile weit verbreiteten Untersuchungen zum Internetverhalten der Menschen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welche Auswirkungen hat der Online-Boom auf die traditionelle Werbung?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Experten sind noch uneinig, wie sich der Boom der Onlinewerbung auswirkt. Forrester sagt, dass 47 Prozent der Werbungtreibenden ihr Budget zugunsten der Ausgaben im Onlinebereich erweitern m&amp;uuml;ssen. 43 Prozent planen, daf&amp;uuml;r bei der klassischen Werbung zu sparen. Unsere Studie &amp;quot;Online-Werbelandschaft in Europa&amp;quot; zeigt auf jeden Fall deutlich, wie das Internet den Medienkonsum ver&amp;auml;ndert. Die Menschen verbringen schon ein F&amp;uuml;nftel ihrer Zeit, die sie f&amp;uuml;r Medienkonsum aufwenden, im Internet. Das st&amp;auml;rkt nat&amp;uuml;rlich das Gewicht der Online-Werbung &amp;#150; nachhaltig!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie steht es aber um die Akzeptanz von Online-Werbung bei den Usern?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Effektivit&amp;auml;t von Online Werbung spricht hier f&amp;uuml;r sich selbst. Ohne Akzeptanz der User w&amp;uuml;rden Unternehmen nicht den Transfer von traditionellen Werbebudgets zur Online im jetzigen Ausma&amp;szlig; wagen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welche Online-Werbeformen sind bei den Websurfern besonders beliebt? Was m&amp;ouml;gen sie gar nicht?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Umfrage schnitt der Skyscraper mit 32 Prozent am besten ab. Dicht dahinter folgt mit 31 Prozent das Bigsize Banner. Dabei ist auff&amp;auml;llig, dass 14- bis 29-J&amp;auml;hrige die meisten Online-Werbeformen deutlich positiver beurteilen als &amp;auml;ltere User. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kritische Stimmen sprechen bereits von einer Banner-Inflation und Erm&amp;uuml;dungserscheinungen bei den Websurfern. Liegt darin eine Gefahr oder sind daf&amp;uuml;r handwerkliche Fehler der Absender verantwortlich?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es kann immer wieder Werbung geben die st&amp;ouml;rt. Haupts&amp;auml;chliche Ursachen daf&amp;uuml;r sind fehlende Relevanz, ein zu hoher Prozentsatz von Werbung im Vergleich zu Inhalten oder eine zu hohe Frequenz von demselben Motif einer Kampagne. Das ist dieselbe Dynamik wie bei traditionellen Medien. Der wesentliche Unterschied liegt bei Online Medien darin, dass man das sehr schnell in der Effektivit&amp;auml;t einer Kampagne erfassen kann und gegensteuern kann. Mittlerweile wird t&amp;auml;glich und sogar st&amp;uuml;ndlich austariert wie eine Kampagne l&amp;auml;uft. Bei DoubleClick&amp;acute;s Targetting- und Optimierungsfunktionen l&amp;auml;uft dieser Prozess voll automatisch auf Basis einstellbarer Zielwerte ab. Was bei traditionellen Medien m&amp;uuml;hsam per Hand gemacht wurde ist hier kinderleicht geworden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welche Einstellungen zum Thema Online-Marketing sind typisch f&amp;uuml;r Marketingentscheider?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mittlerweile haben alle Marketingentscheider verstanden, dass am Online-Marketing kein Weg mehr vorbei f&amp;uuml;hrt. Vor allem gro&amp;szlig;e Konzerne der Konsumg&amp;uuml;terindustrie wie Coca Cola, Procter &amp; Gamble oder Unilever werben immer mehr im Internet. In einer Sondererhebung untersuchte das Marktforschungsinstitut Nielsen Netratings das Werbeverhalten der Konsumg&amp;uuml;terbranche in Deutschland. Die meiste Online-Werbung schaltete im August der Getr&amp;auml;nkefabrikant Coca Cola. Mit Online-Werbung f&amp;uuml;r seine Marken &amp;quot;Powerade&amp;quot; (135,2 Millionen Ad Impressions) und &amp;quot;Coca Cola&amp;quot; (47,7 Millionen Ad Impressions) belegte der Konzern den ersten und dritten Platz. Auf Platz zwei lag im August Procter &amp;amp; Gamble mit Online-Werbemitteln f&amp;uuml;r die Kosmetikmarke &amp;quot;Oil of Olaz&amp;quot; (80,5 Millionen Ad Impressions).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zu den hei&amp;szlig;en Online-Themen z&amp;auml;hlt das Suchmaschinenmarketing. Bietet der Markt neue Tools, um sich einen Top-Platz in den Link-Rankings zu sichern?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Suchmaschinen sind im Internet zu einem der wichtigsten Marketing-Kan&amp;auml;le geworden. Neueste Untersuchungen zeigen, dass 41 Prozent der K&amp;auml;ufe durch Suchmaschinen vermittelt werden. Allein im vergangenen Jahr wuchs der Markt f&amp;uuml;r bezahlte Suchmaschineneintr&amp;auml;ge in Europa um 50 Prozent und macht damit ein Drittel aller Ausgaben f&amp;uuml;r Online-Werbung aus. Doch es ist ein &amp;auml;u&amp;szlig;erst dynamischer Marketingkanal, weil die Preise f&amp;uuml;r die bezahlten Suchergebnisse sich st&amp;uuml;ndlich &amp;auml;ndern. Deshalb erfordert Suchmaschinen-Marketing eine st&amp;auml;ndige &amp;Uuml;berwachung und Optimierung. Mit unserem neuen Produkt DART Search z. B. k&amp;ouml;nnen Marketingagenturen neue Werbekampagnen mit bezahlten Suchergebnissen erstellen, die gleichzeitig in mehreren Suchmaschinen wie Google, Yahoo und &amp;uuml;ber MIVA-Partner laufen und zentral &amp;uuml;ber eine Schnittstelle gesteuert und optimiert werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In welche Richtung geht es Ihrer Ansicht nach im Online-Marketing jetzt verst&amp;auml;rkt weiter?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein wesentlicher Trend ist das Thema Suchmaschinenmarketing: Bereits heute macht das Suchmaschinenmarketing mit einem Anteil von rund 40 Prozent einen L&amp;ouml;wenanteil der Werbeausgaben in Europa aus. Die zunehmende Verbreitung von schnellen Internet-Verbindungen erm&amp;ouml;glicht dazu immer mehr Websurfern den Zugang zu multimedialen Inhalten wie Audio, Video und Spielen. Bei der Online-Werbung profitiert vor allem das Rich-Media-Format stark von diesem Trend und es zeichnet sich ein regelrechter Boom ab: Eine von vier Online-Werbeanzeigen in Gro&amp;szlig;britannien und Deutschland sowie eine von drei Online-Anzeigen in Frankreich basiert jetzt schon auf Rich-Media-Technologien.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ihr Unternehmen hat k&amp;uuml;rzlich auch eine neue B2B-Kampagne gestartet. Was sind die Schl&amp;uuml;sselelemente?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit unserer aktuellen Image-Kampagne &amp;quot;Empowering Originals since 1996&amp;quot; stellen wir dieses Mal die Kunden von DoubleClick in den Mittelpunkt. Wir haben 13 Unternehmer aus Gro&amp;szlig;britannien, Frankreich und Deutschland f&amp;uuml;r ein Foto-Shooting nach Dublin einflogen, die einige der erfolgreichsten Online-Advertiser repr&amp;auml;sentieren. Die Kampagne r&amp;uuml;ckt auf am&amp;uuml;sante Weise Pers&amp;ouml;nlichkeiten des Online-Marketings in den Fokus und zeigt unsere Kunden bei ihren Hobbys. Sie spielen Paintball oder Fu&amp;szlig;ball, singen im Chor, spielen E-Gitarre oder forschen als Hobby-Arch&amp;auml;ologen. Im Berufsalltag verlassen sich die Gr&amp;uuml;nder und Vordenker der Branche auf Marketing-L&amp;ouml;sungen von DoubleClick, auf die sich ihr Erfolg gr&amp;uuml;ndet. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wo gibt es diese Originale zu sehen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die neue Kampagne wurde in Deutschland auf der OMD vorgestellt und wird als Multimedia-Aktion realisiert, in die auch Print- und Au&amp;szlig;enwerbung sowie Direkt-Marketing-Aktionen integriert sind. In Frankreich sowie Deutschland l&amp;auml;uft die Kampagne ab Ende September online und in Gro&amp;szlig;britannien auch als Print- und Au&amp;szlig;enwerbung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und wie sind die Reaktionen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unsere Kunden lieben die Aktion! Wer wusste schon, dass Marco Dohmen von Lycos Europe in seiner Freizeit ein brandgef&amp;auml;hrlicher Torj&amp;auml;ger ist? Und das Benjamin Reid, Vice President des gro&amp;szlig;en amerikanischen Portals About.com, einen H&amp;ouml;llenl&amp;auml;rm mit seiner E-Gitarre macht? Das zeigte uns auch die &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigende Resonanz auf der gerade beendeten OMD in D&amp;uuml;sseldorf. Unsere Pr&amp;auml;sentation dort war auf unsere Image-Kampagne ausgerichtet, und Kunden konnten sich am Stand in originellen Outfits fotografieren lassen. Das kam sehr gut an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ihre Prognose f&amp;uuml;r das Gesch&amp;auml;ftsjahr 2005?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alles wird noch besser als 2004. Dieses Jahr ist ein wirklicher Wendepunkt f&amp;uuml;r die Online Branche. Im Gegensatz zu traditionellen Medien entwickelt sich der Online Werbemarkt seit einiger Zeit sehr positiv und Experten sagen der Online Werbung einen rasanten Aufschwung voraus. Die Zahlen zeigen, dass der Markt sich mit zweistelligen Zuwachsraten weiter entwickelt. Das wirkt sich nat&amp;uuml;rlich auch positiv auf DoubleClick aus.&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2005/10/promotion-business-52005-online.html' title='promotion BUSINESS 5/2005: Online-Marketing: Auf dem Weg zum nächsten Boom?'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113493671023666569'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113493671023666569'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-113328276318079359</id><published>2005-10-01T01:00:00.001+02:00</published><updated>2006-11-14T12:42:37.480+01:00</updated><title type='text'>01 - Das Magazin der CeBIT-Welt. Herbst 2005: HOME, SMART HOME</title><content type='html'>&lt;h2&gt;HOME, SMART HOME&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;H&amp;auml;user lernen denken. INTELLIGENTE IMMOBILIEN nehmen ihren Bewohnern nicht nur Alltagst&amp;auml;tigkeiten wie Staubsaugen ab, sondern checken auch regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig deren Gesundheit. Ein Ausflug in die Wohnwelten der Zukunft.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;DASS UNTER DEM DACH von Familie Steiner die Zukunft wohnt, ist der hellgelben Doppelhaush&amp;auml;lfte &amp;auml;u&amp;szlig;erlich nur schwer anzusehen. Da unterscheidet sich das Futurelife-Geb&amp;auml;ude in H&amp;uuml;nenburg im Schweizer Kanton Zug kaum von dem benachbarten Eigenheim. Den Unterschied macht der Schaltraum im Keller, von dem aus s&amp;auml;mtliche computergetriebenen Hausfunktionen gesteuert werden: die automatische Gartenbew&amp;auml;sserung, das intelligente Fensterl&amp;uuml;ftungssystem, der solargetriebene Rasenm&amp;auml;her, der intelligente Staubsauger, die Netzwerk&amp;uuml;berwachungskamera, das Induktionskochfeld, Fernseher, Mikrowelle und vieles mehr. F&amp;uuml;r die umfassende Vernetzung sorgen Standards wie WLAN, EIB, GSM oder PLC. Ist dies ein Leben, das nur mit zig Bedienungsanleitungen zu bew&amp;auml;ltigen ist? Nein, sagt Mutter Ursi Steiner. &amp;bdquo;Gebrauchsanweisungen haben wir keine gelesen. Die geh&amp;ouml;ren der Vergangenheit an. Wir leben in der Zukunft, und da muss sich vieles selbst erkl&amp;auml;ren.&amp;ldquo; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; SEIT ZWEI JAHREN wohnen der Informatiker Daniel Steiner, seine Frau Ursi und die Kinder Grace und Carlo dauerhaft im Futurelife-Versuchslabor, das die Beisheim-Holding von Milliard&amp;auml;r Otto Beisheim, dem Gr&amp;uuml;nder des Handelsriesen Metro, eingerichtet hat. Unternehmen wie Alto-Hifi, BMW oder Revox erproben hier unter Live-Bedingungen L&amp;ouml;sungen f&amp;uuml;r die Lebenswelt von morgen. Ursi Steiner stellt die Einkaufstaschen auf den K&amp;uuml;chentisch und sagt drei Codeworte, die klingen, als seien sie dem neuesten Harry Potter entnommen. &amp;bdquo;Salamu, Licht ein!&amp;ldquo; Sofort schalten sich die Lampen per Voice-Erkennung an, Vorh&amp;auml;nge &amp;ouml;ffnen und schlie&amp;szlig;en sich &amp;bdquo;Salamu. Vorhang zu!&amp;quot; &amp;quot;Jedes Jahr werden mehr H&amp;auml;user den Anschluss an einen digitalen Lifestyle finden&amp;ldquo;, sagt Microsoft-Gr&amp;uuml;nder Bill Gates, der sich selbst Mitte der neunziger Jahre in Seattle f&amp;uuml;r gut 100 Millionen Dollar ein Smart House bauen lie&amp;szlig;. &amp;bdquo;Die Chiptechnologie ist so preiswert geworden und die Software so leistungsf&amp;auml;hig, dass heute auch normale Leute solch ein Haus bauen k&amp;ouml;nnen. Allein in Deutschland soll der Markt f&amp;uuml;r Anwendungen des &amp;bdquo;vernetzten Zuhauses&amp;ldquo;, bei denen Informationstechnologie und Unterhaltungselektronik zusammenwachsen, in den kommenden f&amp;uuml;nf Jahren laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Soreon von 9,4 Milliarden Euro auf 13,3 Milliarden Euro steigen &amp;ndash; dies entspricht einem durchschnittlichen Jahreswachstum von sieben Prozent.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;NICHT NUR DER TECHNISCHE Fortschritt, auch der gesellschaftliche Wandel treibt diese Entwicklung an. &amp;bdquo;Die Bewohner der Industriel&amp;auml;nder werden im Durchschnitt immer &amp;auml;lter und brauchen deshalb mehr Hilfestellungen&amp;ldquo;, sagt Ken Sakamura, Informatikprofessor, Architekt und Designer an der Universit&amp;auml;t Tokio. &amp;bdquo;Zum Beispiel Analyseger&amp;auml;te, die ihren Blutzuckerspiegel in Echtzeit an ihren Hausarzt &amp;uuml;bermitteln.&amp;ldquo; Seit &amp;uuml;ber 20 Jahren entwickelt Sakamura das Betriebssystem TRON, aus dem eines Tages eine vollkommen computerisierte Wohnumgebung entstehen soll. Bereits 1989 lie&amp;szlig; er das &amp;bdquo;TRON Intelligent House&amp;ldquo; im noblen Tokioter Stadtviertel Nishi-Azabu bauen. 380 vernetzte Computer steuern dort die Handgriffe des Alltags. Kleider, Vorr&amp;auml;te und B&amp;uuml;cher werden in Containern im Keller aufbewahrt und bei Bedarf hochgefahren. Im neuen TRON-Haus, das in der N&amp;auml;he der Expo 2005 in Aichi steht, lie&amp;szlig; Sakamura sogar Biosensoren ins Schlafzimmer einbauen, die kontinuierlich die Umweltbedingungen regulieren, so dass ein erholsamer Schlaf m&amp;ouml;glich ist. &amp;bdquo;Dazu messen wir die ganze Nacht die Schlaftiefe.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;SAKAMURAS VISION von einer IT-gest&amp;uuml;tzten Gesundheitsvorsorge hat auch Chiphersteller Intel aufgegriffen, der seit 2002 sein &amp;bdquo;Proactive Health Research Project&amp;ldquo; betreibt. &amp;bdquo;Die Welt steht vor der Herausforderung, f&amp;uuml;r die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Population alter Menschen in der menschlichen Geschichte zu sorgen&amp;ldquo;, sagt Intel-Manager Eric Dishmann. Im ersten Schritt konzentrieren sich die Intel-Forscher auf L&amp;ouml;sungen, die Demenzkranken, zum Beispiel Alzheimerpatienten, das Leben erleichtern sollen. Dabei entstanden Ideen f&amp;uuml;r intelligente Pillendosen, um die Einnahme zu kontrollieren, intelligente M&amp;ouml;bel, die Lebenszeichen &amp;uuml;berwachen, und Fernseher oder Uhrenradios, die an das Mittagessen erinnern. Durch die Vernetzung all dieser Ger&amp;auml;te entsteht ein System, das den Patienten den ganzen Tag umgibt und ihm hilft, trotz fortschreitender Demenz selbst&amp;auml;ndig zu Hause zu leben. Es zeichnet auf, wie oft er in der Nacht wach wird und das Schlafzimmer verl&amp;auml;sst, und registriert, wenn er den Herd unbeobachtet l&amp;auml;sst. Juan Carlos Augusto, Artificial-Intelligence-Forscher an der University of Ulster in Nordirland, prophezeit solchen Tracking-Systemen, die Verhaltensschnappsch&amp;uuml;sse von den Aktivit&amp;auml;ten eines Hausbewohners erstellen, eine gro&amp;szlig;e Zukunft: &amp;bdquo;Wir arbeiten an einer intelligenten Software, die sich zu jeder Zeit ein ganzheitliches Bild einer Umgebung machen und potenzielle Risiken vorhersehen kann.&amp;ldquo; Wenn ein alter Mensch st&amp;uuml;rze, k&amp;ouml;nne ein solches Programm automatisch die Angeh&amp;ouml;rigen benachrichtigen. Noch brauche es aber menschliche Intelligenz, um all diese Informationen im Kontext zu verstehen und Entscheidungen zu treffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ANGST, DASS SICH ein smartes Domizil wie sein TRON House durch technische Defekte eines Tages in ein Geisterhaus verwandeln k&amp;ouml;nnte, hat der japanische Informationswissenschaftler Sakamura nicht. Im Unterschied zu &amp;auml;hnlichen Bauten, die zentral durch einen PC gesteuert werden, beruht sein dezentrales Konzept auf dem Zusammenspiel verschiedener unabh&amp;auml;ngiger Ger&amp;auml;te, die das Echtzeitbetriebssystem TRON benutzen und Rechenschritte bis zu 1000 Mal schneller abarbeiten als herk&amp;ouml;mmliche Computer. Dennoch befinden sich die meisten TRON-Ger&amp;auml;te noch im Stadium des Prototyps. Auch Schnittstellenprobleme stehen derzeit einer umfassenden Vernetzung entgegen. So setzt die ITBranche vor allem auf Wireless LAN und Ethernet, w&amp;auml;hrend die Hersteller von Haushaltsger&amp;auml;ten den EU-Standard European Installation Bus (EIB) bevorzugen. Vier Vernetzungsinseln zeichnen sich bei den Smart-Home-Prototypen ab: Unterhaltung, Information, Hausautomatisierung und Haussicherheit. Hans Schuppli von der Fachgruppe Intelligentes Wohnen des Geb&amp;auml;ude-Netzwerk-Instituts in Z&amp;uuml;rich, gibt zwar zu, dass hier &amp;bdquo;unterschiedliche Welten aufeinander treffen&amp;ldquo;, diese lie&amp;szlig;en sich aber mit Residential Gateways und Home-Servern zusammenf&amp;uuml;hren. Kurz: Auch das smarteste Heim braucht eine einheitliche, leicht zu bedienende Schaltzentrale.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;IM M&amp;Uuml;NCHNER &amp;bdquo;Haus der Gegenwart&amp;ldquo;, das auf dem Gel&amp;auml;nde der Bundesgartenschau 2005 steht, setzt Microsoft deshalb ganz auf  &amp;bdquo;Standardkomponenten, die bereits heute auf dem Markt erh&amp;auml;ltlich sind&amp;ldquo;, wie Andreas Schauer, Manager Microsoft Technology Center, sagt. Die Programmierer des Softwareherstellers haben dazu die Media Center Edition ihres Betriebssystems Windows XP, mit der heimische PCs zu multimedialen Entertainment-Terminals aufger&amp;uuml;stet werden, um einige Men&amp;uuml;s erweitert. Damit k&amp;ouml;nnen die Bewohner vom Sofa aus mit der Fernbedienung die Fenster schlie&amp;szlig;en und das Licht ein- und ausschalten. Die wichtigsten Funktionen lassen sich sogar per Telefon von au&amp;szlig;erhalb bedienen. Den gestressten berufst&amp;auml;tigen M&amp;uuml;ttern, die von der Arbeit nach Hause hetzen und schnell ein Fertiggericht f&amp;uuml;r ihre Kinder in die Mikrowelle schieben, nimmt das &amp;bdquo;Haus der Gegenwart&amp;ldquo; sogar die Lesearbeit ab. In der &amp;bdquo;Microsoft-K&amp;uuml;che der Zukunft&amp;ldquo; kleben an jeder Suppendose kleine Computerchips, die der Mikrowelle per Funk mitteilen, wie viele Minuten und auf welcher Stufe sie das Essen brutzeln muss. Nat&amp;uuml;rlich sind auch alle anderen K&amp;uuml;chenger&amp;auml;te per Funk vernetzt und erkl&amp;auml;ren Amateurhausfrauen auf Nachfrage mit synthetischer Stimme, wie lange sie einen Zitronenkuchen r&amp;uuml;hren und in den Ofen schieben m&amp;uuml;ssen. Durch den Internetanschluss werden die Prozessoren der Microsoft-K&amp;uuml;che im Lauf der Zeit mit beliebig vielen Rezepten und Funktionserweiterungen nachgeladen. Nicht nur H&amp;auml;user k&amp;ouml;nnen eben denken lernen, sondern auch K&amp;uuml;chen. ||&lt;/p&gt; &lt;p&gt; SIMPILL&lt;br&gt;MEDIZIN-FLASCHE MIT SMS-ERINNERUNGSFUNKTION &lt;/p&gt;&lt;p&gt; Ein s&amp;uuml;dafrikanischer Mediziner erfand die SIMpill, eine Pillenflasche, die &amp;uuml;berwacht, wie oft die darin enthaltenen Pillen genommen werden. Jedes Mal, wenn der Deckel ge&amp;ouml;ffnet wird, sendet die Flasche diese Information an einen zentralen Server. Wenn die Einnahme vergessen wird, bekommt der Patient eine warnende SMS.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ROBOMOW&lt;br&gt; AUTOMATISCHER RASENM&amp;Auml;HER&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Robomow von Friendly Robotics m&amp;auml;ht vollkommen automatisch &amp;ndash; kein Mensch muss ihn schieben oder ziehen. Wenn die Batterie sich leert, f&amp;auml;hrt er selbstt&amp;auml;tig zum Aufladen in seine Dockingstation zur&amp;uuml;ck. Hunde und Katzen sind vor dem M&amp;auml;hroboter sicher, denn er dreht sofort um, sobald er einen kleinen Widerstand sp&amp;uuml;rt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;TRILOBITE&lt;br&gt; STAUBSAUGER-ROBOTER VON ELECTROLUX&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er saugt selbst&amp;auml;ndig, navigiert durch die Wohnung und stellt sich automatisch ab. Der Trilobite-Staubsauger von Electrolux sendet, um sich zu orientieren, ein harmloses Ultraschallsignal aus &amp;ndash; &amp;auml;hnlich wie eine Fledermaus. Mit dieser Technik erkennt und umf&amp;auml;hrt er spielend Hindernisse wie einen Hundefressnapf.&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2005/10/01-das-magazin-der-cebit-welt-herbst.html' title='01 - Das Magazin der CeBIT-Welt. Herbst 2005: HOME, SMART HOME'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113328276318079359'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113328276318079359'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-113326943611068965</id><published>2005-10-01T01:00:00.000+02:00</published><updated>2006-11-14T12:42:37.416+01:00</updated><title type='text'>01 - Das Magazin der CeBIT-Welt. Herbst 2005: Visionär und Egomane</title><content type='html'>&lt;h2&gt;01 - Das Magazin der CeBIT-Welt: Visionär und Egomane&lt;/h2&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Vor 20 Jahren: Steve Jobs präsentiert einen der ersten Apple Macs. Ihr Kennzeichen: Maus und grafische Benutzeroberfläche.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Markus G&amp;ouml;bel&lt;/p&gt;&lt;p&gt;VOR DEM FINALEN RAUSSCHMISS steht nur mehr &amp;quot;Sibirien&amp;quot;. So nennt Steve Jobs das abgelegene Büro, in das ihn 1985 John Sculley, der neue Boss, versetzt. Kein wichtiges Dokument landet mehr auf seinem Schreibtisch, kein Vorstand ruft mehr an. Der Rationalisierer John Sculley, den Jobs zwei Jahre zuvor selbst von Pepsi geholt hat, will Kosten senken. Dabei steht ihm der kreative, aber eigensinnige Gründer im Weg. Im August 1985 erklärt Sculley öffentlich, dass Steve Jobs &amp;quot;keine Rolle mehr bei der Leitung der Firma spielt&amp;quot;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerade ein Jahr ist es her, dass Jobs den ersten marktreifen Rechner mit grafischer Benutzeroberfläche und Maus vorgestellt hat ? den bahnbrechenden Apple Mac. Preis: 2495 Dollar. Anfangs radelt Jobs an Kaliforniens Stränden entlang, reist nach Paris und Italien. Doch schon 1986 gründet er die Firma NeXT Computers. Wie der Apple sind die Rechner von NeXT ihrer Zeit voraus, sie verkaufen sich aber schlecht ? nicht zuletzt wegen ihres hohen Preises. Geld verdient Jobs vor allem mit seiner Animationsfirma Pixar, die er dem &amp;quot;Star Wars&amp;quot;-Vater George Lucas abgekauft hat. Pixar spielt allein mit seinem ersten Spielfilm &amp;quot;Toy Story&amp;quot; 362 Millionen Dollar ein. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jobs' Widersacher John Sculley verzettelt sich unterdessen mit einer Vielzahl von Produktlinien und muss 1993 gehen. Apple wird da schon als Übernahmekandidat gehandelt, der Ruf des Unternehmens, bei Design und technischen Innovationen führend zu sein, ist akut gefährdet. 1996 kauft Apple NeXT für 402 Millionen Dollar auf, um aus dessen Technik das neue Betriebssystem Mac OS X zu bauen, und bringt damit Steve Jobs erneut ins Spiel. Unter dem wiedereingesetzten Vorstand wird 1998 der bonbonfarbene iMac eingeführt, der wie kein anderes Produkt den fröhlichen Zeitgeist der New Economy trifft und den Konzern zurück in die Gewinnzone bringt. Mit weiteren Innovationen wie dem millionenfach verkauften MP3-Player iPod kreiert die Firma einen hochprofitablen Markt für Digital-Lifestyle-Produkte. Im Sommer 2005 gibt Jobs den &amp;quot;höchsten je erzielten Nettogewinn in der Geschichte von Apple&amp;quot; bekannt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2005 &lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2005/10/01-das-magazin-der-cebit-welt-herbst_01.html' title='01 - Das Magazin der CeBIT-Welt. Herbst 2005: Vision&amp;auml;r und Egomane'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113326943611068965'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113326943611068965'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-113338658090223950</id><published>2005-09-15T01:00:00.000+02:00</published><updated>2006-11-14T12:42:38.270+01:00</updated><title type='text'>Financial Times Deutschland: Aus Alt macht Neu</title><content type='html'>&lt;h2&gt;Aus Alt macht Neu&lt;/h2&gt;&lt;h3&gt;Was fr&amp;uuml;her hierarchisches Speichermanagement hie&amp;szlig;, wird Unternehmen heute als ILM verkauft. &amp;Uuml;ber die Facetten eines Begriffs&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;Von Markus G&amp;ouml;bel&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deutsche Unternehmen ertrinken in Daten. &amp;quot;Jedes Jahr steigt die Anzahl der E-Mails in den von uns befragten Unternehmen um 60 Prozent&amp;quot;, sagt Hartmut L&amp;uuml;er&amp;szlig;en, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer des IT-Marktforschungsunternehmens L&amp;uuml;nendonk. &amp;quot;Allein bei der Deutschen Bank laufen t&amp;auml;glich 6,5 Millionen E-Mails &amp;uuml;ber den Mailserver. Bei Office-Dokumenten rechnet man mit einem j&amp;auml;hrlichen Zuwachs von 37 Prozent.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um der Masse Herr zu werden, sollen die Firmen nun in Information Lifecycle Management (ILM) investieren. So nennen Speicherhersteller und Fachleute f&amp;uuml;r Dokumentenmanagement ein angeblich neues Konzept, mit dem Daten langfristig entsprechend ihres Informationswertes verwaltet werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Prinzip ist einfach: &amp;quot;&amp;Uuml;ber Regeln, die Gesch&amp;auml;ftsprozesse priorisieren sowie Kostenbetrachtungen und gesetzliche Bestimmungen ber&amp;uuml;cksichtigen, werden die Informationen automatisch gespeichert und am jeweils optimalen Ort vorgehalten&amp;quot;, sagt L&amp;uuml;er&amp;szlig;en in seinem &amp;quot;ILM-Guide 2005&amp;quot;, den der Speicherhersteller EMC finanziert hat. F&amp;uuml;r Bernhard Z&amp;ouml;ller, Analyst der anbieterunabh&amp;auml;ngigen Beratungsfirma Z&amp;ouml;ller &amp; Partner, ist das aber ein &amp;quot;alter Hut. Fr&amp;uuml;her nannte man das hierarchisches Speichermanagement.&amp;quot; Das Konzept des Lebenszyklus von Dateien ist schon seit Jahrzehnten bekannt, sagt auch Ulrich Kampffmeyer, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der Unternehmensberatung Project Consult.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob alt oder neu - ein ausgefeiltes Speichersystem hilft Sparen. &amp;quot;Die abgewickelte Bestellung eines Kunden muss nicht unbedingt zwei Jahre auf den teuren Onlinesystemen liegen und dort unn&amp;ouml;tig Speicherplatz belegen&amp;quot;, sagt J&amp;uuml;rgen Niemann, Leiter der IT-Abteilung von Krones, dem weltgr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Hersteller von Abf&amp;uuml;llanlagen. &amp;quot;Nach einer gewissen Zeit k&amp;ouml;nnen wir sie auf ein anderes System verschieben und dort wesentlich kosteneffektiver archivieren.&amp;quot; Dateien, die seit Monaten nicht mehr modifiziert wurden, werden bei ILM nicht mehr auf hochverf&amp;uuml;gbaren Speichersystemen vorgehalten, sondern automatisch auf langsamere verschoben. Dort setzt sich der Zyklus fort: Ist eine Datei l&amp;auml;nger als ein Jahr nicht mehr benutzt worden, wandert sie ins Bandarchiv. Die Speicherung sei so bis zu zw&amp;ouml;lf Mal billiger, hei&amp;szlig;t es bei EMC, zu dessen Kunden auch Krones z&amp;auml;hlt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ILM ist das Ergebnis der Erkenntnis, dass die Speicherung von Daten immer teurer wird, obwohl die Preise f&amp;uuml;r Speichermedien wie Festplatten oder Magnetbandsysteme sinken. &amp;quot;Kaufm&amp;auml;nnische Software und B&amp;uuml;rokommunikation wie SAP, Lotus Notes und Outlook erzeugen immer mehr Daten&amp;quot;, sagt Kampffmeyer. &amp;quot;Die Datenmenge w&amp;auml;chst schneller, als die Speicherpreise fallen k&amp;ouml;nnen.&amp;quot; Deshalb sei es keine L&amp;ouml;sung, immer mehr Speicher zu kaufen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Durchforstet man heute Serversysteme nach redundanter Datenspeicherung, stellt man fest, dass die selbe Datei in gro&amp;szlig;en Unternehmen oft 1000fach abgelegt ist&amp;quot;, sagt Karl Heinz Mosbach, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer von ELO Digital Office. &amp;quot;Die meisten Speichersysteme laufen st&amp;auml;ndig &amp;uuml;ber, weil effizientes ILM fehlt.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Krones wird deshalb neuerdings jede E-Mail nur einmal archiviert, selbst wenn ganz viele Empf&amp;auml;nger sie bekommen haben. Die Anzeige im elektronischen Posteingang der verschiedenen Benutzer ist in Wirklichkeit nur ein Verweis auf ein und dieselbe E-Mail.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angesichts der eing&amp;auml;ngigen Beispiele wundert es, dass sich die Branche vollkommen uneinig ist, was ILM genau bedeuten soll. &amp;quot;Die Bezeichnung wurde vor zwei Jahren vom Speicherhersteller Storagetek gepr&amp;auml;gt, um seine Produkte aufzuwerten&amp;quot;, sagt Analyst Z&amp;ouml;ller. Heute biegt sich jeder Hersteller den Begriff entsprechend seiner Marketingstrategie zurecht. Je nach Unternehmen wird ILM mal als Oberbegriff f&amp;uuml;r Enterprise Content Management gebraucht und dann wieder nur als Teildisziplin. Die Folge: verwirrte Kunden, ein un&amp;uuml;bersichtlicher Markt und fehlende Kostentransparenz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf der Website seiner Unternehmensberatung hat Kampffmeyer daher weitere Synonyme wie &amp;quot;Content Lifecycle Management&amp;quot;, &amp;quot;Data Lifecycle Management&amp;quot; oder &amp;quot;Product Lifecycle Management&amp;quot; zusammengetragen, die von Firmen wie CSC Ploenzke, EMC oder SAP so geschickt angewendet werden, dass ihr Produkt als das einzige richtige erscheint. &amp;quot;Diese unterschiedlichen Formulierungen zeigen, dass eine eindeutige Zuordnung von Produkten zum Marketingslogan ILM heute kaum noch m&amp;ouml;glich ist&amp;quot;, sagt Kampffmeyer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit schaden sich die Firmen nur selbst. &amp;quot;Mit jedem neuen Schlagwort werden die Anwender weiter verunsichert, da sie den Eindruck haben m&amp;uuml;ssen, dass sich der Technologiewandel in unserer Branche im Sekundentakt vollzieht&amp;quot;, sagt Christoph Pliete, Vorstand des Anbieters Dvelop. &amp;quot;Dabei ist es nur alter Wein in neuen Schl&amp;auml;uchen.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Expertenkritik&lt;/h3&gt; &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Datenleben&lt;/strong&gt; In einem Thesenpapier kritisiert der DMS-Experte Ulrich Kampffmeyer ILM-Konzepte. Sie setzen zwar auf den Wert der Information, der den Lebenszyklus und die Speicherorte bestimmt. ECM (Enterprise Content Management), DMS- und Archivl&amp;ouml;sungen tun das seit Jahrzehnten auf der Basis der Inhalte und der Metadaten. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Funktion&lt;/strong&gt; ILM sei lediglich ein weiterentwickeltes hierarchisches Speichermanagement (HSM). Wesentliche funktionale Ans&amp;auml;tze der elektronischen Archivierung wie Records Management und datenbankgest&amp;uuml;tzter Direktzugriff fehlten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;15. September 2005&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2005/09/financial-times-deutschland-aus-alt.html' title='Financial Times Deutschland: Aus Alt macht Neu'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113338658090223950'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113338658090223950'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-113321895456968838</id><published>2005-09-11T01:00:00.000+02:00</published><updated>2006-11-14T12:42:37.287+01:00</updated><title type='text'>Financial Times Deutschland: Mit Bluetooth auf der Überholspur</title><content type='html'>&lt;h2&gt;Mit Bluetooth auf der Überholspur&lt;/h2&gt; &lt;p&gt;von Markus Göbel&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Den Begriff "Datenautobahn" kann man bald wörtlich nehmen. Die Marburger Hardwarefirma IP Motion hat einen Internetzugang für das Auto entwickelt, der gleichwertig mit DSL sein soll.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; "Wir haben ihn bei bis zu 300 Kilometern pro Stunde im Ferrari getestet, ohne dass die Verbindung abbrach", sagt IP-Motion-Geschäftsführer Florian Kempff. Die Probe für den Internetzugang fand allerdings im Ballungsraum Frankfurt am Main statt, wo das UMTS-Mobilfunknetz dicht geknüpft ist. "Auf dem platten Land sind die Übertragungsraten natürlich geringer", schränkt Kempff ein. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; Der mobile Internetzugang lohnt sich bislang nur für Autofahrer, die überall per E-Mail erreichbar sein wollen. Der Einbau des "Car-a-Van"-Internetzugangs von IP Motion beispielsweise kostet mehr als 3000 Euro, und für den Betrieb sind vier UMTS-Mobilfunkverträge notwendig. Bisher ist der Zugang vorrangig in Reisebussen vorhanden, aber auch in der Maybach-Limousine von DaimlerChrysler. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Ausweg Bluetooth&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; Von den digitalen Fähigkeiten des Maybachs müssen andere Autobesitzer noch träumen. Der normale Internetzugang im Auto, wie etwa im BMW, ist ungefähr 100-mal langsamer als DSL und setzt auf die alten Standards WAP und GSM. Ingenieure müssen oft schon mehrere Jahre vor dem Marktstart eines Modells festlegen, welche elektronischen Komponenten im Auto eingebaut werden. Die sind dann meistens veraltet, wenn sie auf den Markt kommen. Deswegen waren im 7er BMW bisher nur Singleband-Telefone zu haben, mit denen man nicht einmal die Netze von E-Plus und O2 benutzen konnte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; Den Ausweg soll die drahtlose Vernetzungsmethode Bluetooth bringen, die sich als Standard für Fahrzeuge etabliert. Thorsten Wichmann, Analyst beim Marktforschungsunternehmen Berlecon Research: "Bluetooth ist ein sehr robuster Funkstandard, der funktioniert, egal wo die Geräte im Auto liegen." Über den digitalen Nahfunk kann jedes moderne Handy an die Freisprechanlage im Fahrzeug angeschlossen werden. Die auf der SIM-Karte hinterlegten Telefonnummern und Kurzwahlen sind damit auch im Auto verfügbar. Das Telefon kann recht bequem durch Knöpfe am Lenkrad bedient werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Sprechende Navigationssysteme&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; Bluetooth bringt zudem Navigationssysteme zum Sprechen. Diese funktionieren heute meist auf Basis von Pocket-PCs, auch PDA genannt. Zu einem kompletten "Navi" mit Straßenkarten und Sprachausgabe werden die Minicomputer durch die passende Software, einen Empfänger für die Satellitennavigation GPS und den Anschluss an die Freisprechanlage. &lt;/p&gt;&lt;p&gt; Der niederländische Hardwareanbieter Tom Tom geht noch einen Schritt weiter und lässt sogar den Minicomputer weg: Sein "Mobile 5"-Navigationssystem besteht lediglich aus einem GPS-Empfänger mit Bluetooth von der Größe einer Zigarettenschachtel. Die Streckenberechnung und die Kartenanzeige erfolgen auf einem Smartphone-Handy, das auf dem Armaturenbrett festgesteckt werden kann. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Nachgerüstete Technik oft das Modernste im Auto&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; Da das Entwicklungstempo von Fahrzeug- und Unterhaltungselektronik weit auseinander klafft, ist die nachgerüstete Technik heute oft das Modernste im Auto. "Ein Problem ist, dass die heutigen Autos keine Buchsen zum Anschluss neuer Geräte haben", sagt Wichmann. Er selbst kann seinen MP3-Player iPod nur über einen Adapter im Kassettenfach seines Autoradios anstöpseln. "Elegant ist das nicht", sagt er. "Wer lediglich einen CD-Player eingebaut hat, kann gar keinen MP3-Player anschließen." &lt;/p&gt;&lt;p&gt; In den vergangenen Monaten kamen fast alle Automarken mit Anschlussmöglichkeiten für den iPod von Apple heraus. Sie haben fast keine andere Wahl, erzählt Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Berliner Consultingfirma Gold Media: "Der iPod ist vor allem in den USA so verbreitet, dass jede Firma Erweiterungen dafür anbieten muss, die dort Autos verkaufen möchte." &lt;/p&gt;&lt;p&gt; ftd.de, 11.09.2005&lt;br /&gt;© 2005 Financial Times Deutschland, © Illustration: AFP&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ftd.de/tm/tk/21569.html" target="_blank"&gt;http://www.ftd.de/tm/tk/21569.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2005/09/financial-times-deutschland-mit.html' title='Financial Times Deutschland: Mit Bluetooth auf der Überholspur'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113321895456968838'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113321895456968838'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-113371433115926315</id><published>2005-03-03T01:00:00.000+01:00</published><updated>2006-11-14T12:42:42.456+01:00</updated><title type='text'>Wirtschaftswoche 10/2005: Satte Beats</title><content type='html'>&lt;p&gt;WIRTSCHAFTSWOCHE, NR. 10/2005, 3.3.2005, S. 60 &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Spezial&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;SATTE BEATS &lt;/h2&gt;&lt;h3&gt;Klingelt&amp;ouml;ne waren gestern. Das Mobiltelefon wird zur echten Musikbox.&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Wenn Jakob Kuznicki fr&amp;uuml;her joggen ging, hatte er die Taschen voll. Handy, Portemonnaie, Schl&amp;uuml;ssel und den MP3-Player iPod schleppte er auf der f&amp;uuml;nf Kilometer langen Runde um den Berliner Schlachtensee mit sich herum.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dreimal pro Woche geht der 35-j&amp;auml;hrige Betriebswirt nach der Arbeit laufen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den MP3-Player l&amp;auml;sst er neuerdings zu Hause.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf Musik in Stereoqualit&amp;auml;t muss er trotzdem nicht verzichten, denn er st&amp;ouml;pselt seinen Kopfh&amp;ouml;rer einfach an sein Handy. &amp;quot;Wenn ein Anruf kommt, h&amp;auml;lt das Lied an&amp;quot;, erkl&amp;auml;rt er, &amp;quot;danach geht die Musik an genau derselben Stelle weiter.&amp;quot; Ein wichtiger Punkt f&amp;uuml;r den Manager des Handyportals Jamba. Bisher &amp;uuml;berh&amp;ouml;rte er h&amp;auml;ufig Anrufe, wenn die Musik auf voller Lautst&amp;auml;rke lief.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn er Lust hat, kann Kuznicki sogar beim Joggen neue Lieder auf sein Mobil- telefon laden. Drei Tastenklicks, und der Download startet. Auf einem GPRS-Handy dauert es ungef&amp;auml;hr drei Minuten und per UMTS, der schnelleren Variante, nur 30 Sekunden bis der Song im Handy gespeichert ist. Bisher kauft Kuznicki die Lieder noch bei Vodafone, wo sie pro St&amp;uuml;ck 1,99 Euro kosten. Doch zur Cebit will Jamba einen eigenen Service starten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jamba springt damit auf einen neuen Trend auf, der die gesamte Mobilfunkbranche erfasst hat. Vodafone, T-Mobile &amp;amp; Co. wollen das Handy als Vertriebsform f&amp;uuml;r Musik etablieren und hoffen auf Millioneneinnahmen - &amp;auml;hnlich wie im Gesch&amp;auml;ft mit Klingelt&amp;ouml;nen. Nach Angaben des Interessenverbandes Mobile Entertainment Forum, sind allein in Deutschland im vergangenen Jahr, Klingelt&amp;ouml;ne im Wert von 183 Millionen Euro verkauft worden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie Musik erfolgreich im Internet verkauft werden kann, hat der Computerkonzern Apple mit seinen iTunes Music Store bereits vorgemacht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit dem Start seines Online-Musikladens iTunes im Mai 2003 hat Apple 250 Millionen Songs verkauft. Der Konzern sieht sich bei einem Anteil von &amp;uuml;ber 70 Prozent am legalen Musikmarkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Konsequent, dass auch die Mobilfunker, in das Musikgesch&amp;auml;ft einsteigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denn mittlerweile sind die Funknetze so leistungsf&amp;auml;hig, dass sich digitale Songs direkt per Funk auf das Handy beamen lassen. Und das geht per Mobiltelefon &amp;uuml;berall - ganz ohne Internetanschluss zu Hause. &amp;quot;In Japan erwirtschaften die Netzbetreiber mit ihren Diensten zum Herunterladen von Musik auf das Handy bereits 50 Prozent ihrer Einnahmen&amp;quot;, sagt Jan Michael Hess, Mobilfunkexperte der Unternehmensberatung Mobile Economy.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Mobilfunkbranche setzt vor allem auch deshalb auf das mobile Musikgesch&amp;auml;ft, weil es auf dem Handy - anders als im Internet - keine illegalen Musikangebote gibt. Lieder k&amp;ouml;nnen nur gegen Bezahlung auf das Handy heruntergeladen werden (siehe Kasten Seite 60.) Sie lassen sich nicht auf andere Telefone &amp;uuml;bertragen, weil sie durch einen Kopierschutz gesichert sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine echte Konkurrenz f&amp;uuml;r die Internetmusikdienste &amp;agrave; la Apple sind die mobilen Musikl&amp;auml;den von Vodafone &amp;amp; Co. aber noch nicht. Mit Preisen ab rund zwei Euro f&amp;uuml;r einen Song m&amp;uuml;ssen die Kunden fast doppelt so viel f&amp;uuml;r einen Titel berappen wie beispielsweise im Apple-Online-Musikladen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zudem ist die Speicherkapazit&amp;auml;t in den Handys im Vergleich zu digitalen MP3-Spielern mager. W&amp;auml;hrend das Ger&amp;auml;t von Apple 20 000 Titel lagern kann, speichert beispielsweise das Siemens Smartphone SX1 in gleicher Qualit&amp;auml;t nur 40 Songs.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch die neuen Multimediahandys werden immer leistungsf&amp;auml;higer. Samsung k&amp;uuml;ndigte bereits ein Handy mit Festplatte an. Marktf&amp;uuml;hrer Nokia stellte auf dem Branchentreffen in Cannes vor wenigen Wochen sein neues UMTS-Handy 6680 mit Speicherkarte vor, auf dem sich bis zu 500 Songs speichern lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nokia &amp;uuml;berraschte die Branche au&amp;szlig;erdem mit einem eigenen mobilen Musik-Download-Dienst in Zusammenarbeit mit der Internetmusikplattform Loudeye sowie einer Kooperation mit dem Softwaregiganten Microsoft, um Apple im Musikgesch&amp;auml;ft den Kampf anzusagen. Loudeye verf&amp;uuml;gt &amp;uuml;ber einen Katalog von rund einer Million Songs. Mit dem neuen Smartphone von Nokia lassen sich Songs im Windows-Media-Player-Format auf das Handy per Funk herunterladen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nicht nur Nokia dr&amp;auml;ngt in das Musikgesch&amp;auml;ft. Auch das japanisch-schwedische Joint Venture Sony Ericsson k&amp;uuml;ndigte ein Musikhandy an. Und Motorola vereinbarte mit Apple, die iTunes auf das Handy zu bringen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;MP3-Spieler w&amp;uuml;rden damit &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig. Noch ist allerdings nicht sicher, ob die Kundschaft tats&amp;auml;chlich auf das mobile Herunterladen von Songs anspringt oder das Handy nur als Abspielger&amp;auml;t f&amp;uuml;r die vorher aus dem Web geladenen Songs nutzt. &amp;quot;Wozu brauche ich eine Luftschnittstelle, wenn ich mir die Songs vom PC auf das Handy laden kann&amp;quot;, fragt Arno Wilfert, Berater bei Arthur D. Little in D&amp;uuml;sseldorf. Gut m&amp;ouml;glich, dass sich die Mobilfunkanbieter zu fr&amp;uuml;h freuen.&lt;/p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;h2&gt;Mobile Musik-L&amp;auml;den.&lt;/h2&gt; &lt;h3&gt;Besser H&amp;ouml;ren.&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Das Runterladen von Musikst&amp;uuml;cken auf das Handy funktioniert bei den verschiedenen Anbietern &amp;auml;hnlich - Angebot und Preise differieren teilweise erheblich. Der Kunde klickt sich durch das Portal auf seinem Handy in die Rubrik Musik und w&amp;auml;hlt den Song aus, der aus dem Netz auf das Mobiltelefon geladen werden soll. Eine Best&amp;auml;tigung des Kaufs kommt per SMS-Textnachricht. Abgerechnet wird der Song &amp;uuml;ber die monatliche Handyrechnung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vodafone live:&lt;/strong&gt; Die Briten starteten ihren mobilen Musikladen im Juli 2004 und haben inzwischen 100 000 Lieder im Angebot. Bis M&amp;auml;rz 2005 will Vodafone das Programm auf eine halbe Million Musikst&amp;uuml;cke aufstocken. Jeder Titel kostet 1,99 Euro. Auch ein monatliches Abonnement ist m&amp;ouml;glich. Dann kosten drei Songs noch f&amp;uuml;nf Euro. Wer schon ein UMTS-Handy besitzt, dem vers&amp;uuml;&amp;szlig;t Vodafone das Angebot mit einem kostenlosen Song pro Monat. Alle Preise sind Paketpreise - sie enthalten nicht nur das Musikst&amp;uuml;ck, sondern auch die Kosten f&amp;uuml;r die Funk&amp;uuml;bertragung. Vodafone bietet nicht nur das Herunterladen der Songs &amp;uuml;ber das Handy an, sondern auch &amp;uuml;ber einen Shop im Internet. Ein Titel kann auch mit dem PC im Windows-Media-Format heruntergeladen werden. Der Song auf dem PC kann bis zu dreimal auf eine CD gebrannt werden. Das Handy ist dagegen f&amp;uuml;r den Song eine Sackgasse - es kann von da aus nicht weiter gegebenwerden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;O2 active Music:&lt;/strong&gt; Der Mobilfunkanbieter O2 startete als erster Anbieter in Deutschland schon im M&amp;auml;rz 2004 seinen Musik-Download-Dienst mit 20 000 St&amp;uuml;cken. Heute umfasst die mobile Musikbox 230 000 Lieder. Wer das &amp;quot;Music-Pack&amp;quot; f&amp;uuml;r monatlich 2,95 Euro abonniert, bezahlt pro St&amp;uuml;ck zwischen 99 Cent und 1,29 Euro. Ohne Monatsabo verlangt O2 zwischen 1,79 Euro und 1,99 Euro pro Titel. Die &amp;Uuml;bertragungskosten sind im Preis enthalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;T-Mobile:&lt;/strong&gt; Der Marktf&amp;uuml;hrer im deutschen Handymarkt bietet noch keinen Dienst zum Herunterladen von kompletten Musikst&amp;uuml;cken an. Nur 90 bis 120 Sekunden lange Schnipsel von aktuellen Songs lassen sich auf das Handy funken. Trotzdem kosten sie pro St&amp;uuml;ck 1,49 Euro. Einen Dienst mit Liedern in Originall&amp;auml;nge k&amp;uuml;ndigten die Bonner bereits f&amp;uuml;r Ende 2004 - er ist aber noch nicht gestartet. Auch der vierte Netzbetreiber E-Plus bietet noch keinen Musik-Download-Dienst an. Markus G&amp;ouml;bel&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Autor: G&amp;ouml;bel, Markus; Hennersdorf, Angela&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2005/03/wirtschaftswoche-102005-satte-beats.html' title='Wirtschaftswoche 10/2005: Satte Beats'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113371433115926315'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113371433115926315'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-113372691665601927</id><published>2004-08-08T01:00:00.000+02:00</published><updated>2006-11-14T12:42:42.666+01:00</updated><title type='text'>Financial Times Deutschland: Strippenzieher im Datenwust</title><content type='html'>&lt;p&gt;ftd.de, So, 8.8.2004, 14:00&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;FTD-Serie: Strippenzieher im Datenwust &lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Von Markus G&amp;ouml;bel&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;An Programmen zur Dokumentenverwaltung besteht gro&amp;szlig;er Bedarf. Doch die meisten Unternehmen z&amp;ouml;gern bei der Anschaffung.&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Mehr als 330.000 Word-Dokumente haben sich in zehn Jahren auf den Festplatten des Technologiezentrums Informationstechnik der Verb&amp;auml;nde der Ingenieure und der Elektrotechniker (VDI und VDE) angesammelt. Die Projektbeschreibungen, Briefe und Faxe sind das Ged&amp;auml;chtnis des Zentrums in Teltow bei Berlin. Doch die darin enthaltenen Informationen lie&amp;szlig;en sich bis vor kurzem oft nicht wiederfinden. So tragen viele Dateien kryptische Namen, die automatisch erzeugt werden und keine Auskunft &amp;uuml;ber den Inhalt geben. &amp;quot;Die Zahl der Dokumente war einfach zu gro&amp;szlig;, um &amp;uuml;berblicken zu k&amp;ouml;nnen, wo welche Information abgespeichert ist&amp;quot;, beschreibt EDV-Leiter Markus Nagel die Lage vor der Einf&amp;uuml;hrung eines Dokumentenmanagement-Systems (DMS).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kein Einzelfall. Denn die steigende Informationsflut stellt Unternehmen vor immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Herausforderungen. 80 Prozent der Daten sind unstrukturierte Dokumente wie E-Mails, Word-Dateien oder Pr&amp;auml;sentationen, ergaben in den vergangenen Jahren verschiedene Studien der Marktforscher von Gartner, Forrester Research und IDC. &amp;quot;Verteilte Dateninseln sorgen sehr oft daf&amp;uuml;r, dass wichtige Daten nicht uneingeschr&amp;auml;nkt bereitstehen&amp;quot;, sagt Christoph Bischoff, Direktor der Abteilung &amp;quot;Informationworker Business&amp;quot; bei Microsoft Deutschland.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dienstleistungen verursachen Folgekosten &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dagegen k&amp;ouml;nnte in den meisten F&amp;auml;llen die Einf&amp;uuml;hrung eines Dokumentenmanagement-Systems helfen. Dieses erm&amp;ouml;glicht Suchen in allen Arten von Dateien, stellt jedem Anwender eines Unternehmens die neueste Version eines Dokuments zur Verf&amp;uuml;gung und vergibt die Zugriffsrechte. Doch trotzdem setzen bisher 72 Prozent der deutschen mittelst&amp;auml;ndischen Unternehmen kein Dokumentenmanagement ein, weil sie sich mit der neuen Technik nicht auskennen, ermittelten die Marktforscher.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Die inhaltlichen Funktionen sowie die Wirkungen von Content- und Dokumentenmanagement auf wichtige Prozesse und Erfolgsgr&amp;ouml;&amp;szlig;en des Unternehmens sind vielen F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;ften nicht gel&amp;auml;ufig&amp;quot;, sagt Stefan Sorg von der Unternehmensberatung &amp;quot;IOT Dr. Sorg&amp;quot;. Er warnt vor der Vorstellung, es gehe nur darum, eine Software zu kaufen und einzuspielen. So k&amp;ouml;nne die Einf&amp;uuml;hrung in manchen F&amp;auml;llen mehrere Monate dauern und hohe Folgekosten bedeuten. &amp;quot;Mit der Anschaffung der Software ist es nicht getan, es muss vor allem in Dienstleistungen investiert werden&amp;quot;, sagt Sorg. Wichtig sei besonders die Schulung der Mitarbeiter, auf die erst einmal mehr Arbeit zukomme: Dateien w&amp;uuml;rden nicht mehr einfach abgespeichert, sondern m&amp;uuml;ssten auch mit Schlagworten versehen und f&amp;uuml;r die jeweilige Benutzergruppe freigegeben werden. Daf&amp;uuml;r muss sich Sorg zufolge oft die ganzen Firmenkultur &amp;auml;ndern. &amp;quot;Bisher herrscht oft die &amp;Uuml;berzeugung, dass Wissen gleich Macht ist&amp;quot;, sagt der Experte. &amp;quot;Deswegen werden Dokumente nicht allen Kollegen zug&amp;auml;nglich gemacht.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Branche erlebt Fusionswelle &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Unternehmen verzichten auf das systematische Dokumentenmanagement, weil sich dessen finanzieller Nutzen nur schwer ausrechnen l&amp;auml;sst. Schlie&amp;szlig;lich lassen sich Faktoren wie die eingesparte Zeit oder die Vermeidung von Doppelarbeiten nur schwer beziffern. Den Nutzen k&amp;ouml;nne man jedoch &amp;quot;erahnen, wenn man bedenkt, dass B&amp;uuml;roangestellte 15 Prozent ihrer Arbeitszeit bei der Informationssuche vertun&amp;quot;, sagt Joseph Huber, Direktor der deutschen Tochter des amerikanischen Software-Anbieters Stellent. Bei der Telefonfirma Bell Canada hat Stellent Anfang des Jahres sein System f&amp;uuml;r die 13.000 Angestellten des Callcenters installiert, wodurch sich die durchschnittliche Bearbeitungszeit f&amp;uuml;r einen Kundenanruf angeblich halbiert hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein anderer Grund, warum viele Firmen davor zur&amp;uuml;ckschrecken, sich f&amp;uuml;r eine Software zu entscheiden, liegt in der Fusionswelle, die seit eineinhalb Jahren durch die Branche rollt. Zu Beginn des Jahres &amp;uuml;bernahm Stellent seinen Mitbewerber Optika. Auch die deutschen Unternehmen, wie Ixos oder Gauss Interprise, haben inzwischen ihre Selbstst&amp;auml;ndigkeit verloren. &amp;quot;Nur bei wenigen Zuk&amp;auml;ufen ist das Ziel die sinnvolle Erweiterung des Produktportfolios&amp;quot;, sagt Renate Karl, gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrende Gesellschafterin der Pfaffenhofener Beratungsfirma DSK. &amp;quot;Auf der Strecke bleiben gesundes Wachstum, motivierte Mitarbeiter und gute, bereits in der Praxis bew&amp;auml;hrte Software-Systeme, deren Weiterentwicklung unter dem neuen Besitzer nicht selten eingestellt wird.&amp;quot; &amp;Uuml;ber die Unsicherheiten, die diese Entwicklung bei den Softwarekunden hervorruft, scheine sich niemand &amp;quot;ernsthaft Gedanken zu machen&amp;quot;, vermutet die Beraterin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Software erleichtert Informationssuche &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Unsicherheit ist eine schlechte Basis f&amp;uuml;r eine Millionen-Investition, wie sie ein umfassendes Dokumentenmanagement verlangt. Deshalb z&amp;ouml;gern viele Unternehmen die Anschaffung heraus oder lassen sich h&amp;ouml;chstens durch die Anforderungen der staatlichen B&amp;uuml;rokratie dazu zwingen. Selbst Microsoft ist so ein Fall: Die Software-Firma muss derzeit 800.000 digitale Dokumente erstellen, um ihre Gesch&amp;auml;ftsprozesse nach den versch&amp;auml;rften Bestimmungen der amerikanischen B&amp;ouml;rsenaufsicht offen zu legen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu verwendet der Konzern eine eigene Software, die er auch im Technologiezentrum installiert hat. EDV-Leiter Nagel hat festgestellt: &amp;quot;Wir kommen jetzt sehr schnell an die Informationen heran, die wir fr&amp;uuml;her lange suchen mussten.&amp;quot; Ein besseres Argument f&amp;uuml;r die Installation der Software d&amp;uuml;rfte allerdings auch die Tatsache gewesen sein, dass das Zentrum sie gratis bekommen hat. Daf&amp;uuml;r nutzt Microsoft das Technologiezentrum nun als Demo-Objekt f&amp;uuml;r sein Produkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;copy; 2004 Financial Times Deutschland , &amp;copy; Illustration: como&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Original-URL des Artikels:&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.ftd.de/ub/in/1090154461861.html" target="_blank"&gt;http://www.ftd.de/ub/in/1090154461861.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.goebel.net/2004/08/financial-times-deutschland.html' title='Financial Times Deutschland: Strippenzieher im Datenwust'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.markusgoebel.de/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113372691665601927'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/19313590/posts/default/113372691665601927'/><author><name>Markus</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19313590.post-113371500041349988</id><published>2004-07-28T01:00:00.000+02:00</published><updated>2006-11-14T12:42:42.538+01:00</updated><title type='text'>el colibrí, Revista Internacional de Berlin, 21/2004: Fujimori nach Hause holen</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.elcolibri.de/" target="_blank"&gt;el colibr&amp;iacute;&lt;/a&gt;, Revista Internacional de Berlin, 21/2004, 28 de julio 2004&lt;/p&gt; &lt;h2&gt;Fujimori nach Hause holen&lt;/h2&gt;&lt;h3&gt;Japan verweigert immer noch die Auslieferung des ehemaligen peruanischen Staatspr&amp;auml;sidenten, der wegen dutzendfacher Folter und Mord mit internationalem Haftbefehl gesucht wird. Die internationale Unterst&amp;uuml;tzung durch Menschenrechtsorganisationen formiert sich, doch es braucht auch wirtschaftlichen Druck.&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Von Markus G&amp;ouml;be